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Primavera 
Paul Bronisch, 1955
Bronze, Höhe: 76 cm
Standort:
Marie von Boschan-Aschrott-Altersheim,
Friedrich-Ebert-Straße 178
Eingangshalle
Bronischs Verkörperung des "Frühlings" zeigt eine kniende weibliche Aktfigur, mit über den Kopf erhobenen Armen einen Krug auf der linken Schulter tragend.
Der Bronzeguss, hergestellt im Auftrag des Kuratoriums der „Dr. Aschrott - Wohlfahrtshaus - Stiftung“, war ursprünglich zur Ausstellung in der Halle des Wohlfahrtshauses gedacht, wurde aus Raumgründen jedoch in den Garten des Altersheims umplaziert. Mittlerweile wurde die Statue restauriert und befindet sich in der Eingangshalle des Altersheims der Marie von Boschan Aschrott Stiftung.
Paul Bronisch
Geb. 1904 in Comptendorf bei Cottbus, gest. 1989 in in Prien / Chiemsee. 1923 bis 1927 Studium an der Kunstakademie in Breslau und bei Bernhard Bleeker in München. Von 1932 bis 1943 lebte und arbeitet er in Berlin. Nach der Zerstörung seines Ateliers 1943 durch Bomben zog er nach Großgmain bei Salzburg. Ab 1953 hatte er eine Lehrtätigkeit an der Kunstakademie in Kassel und wohnte bis 1965 in Kassel. Danach lebte er in München.
Neben Josef Thorak und Arno Breker war Paul Bronisch einer der bekannteren Bildhauer im Dritten Reich mit jährlichen Ausstellungen in „Haus der Deutschen Kunst“ in München und zahlreichen Staatsaufträgen. In Kassel befinden sich einige Arbeiten von Paul Bronisch, so der Taufstein in der Karlskirche, der „Schauende Junge“ in der Treppenstraße, einer Skulptur im Freigelände der Städtischen Kliniken, einer Portraitbüste von Felix Aschrott im Dr. Aschrott-Wohlfahrtshaus und einer dekorativen Aluminiumwand in der Kasseler Sparkasse.
Quellen:

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