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Bose-Denkmal




Bose-Denkmal

 

Josef von Kopf um 1884

 

Gedenkstein aus weißen Marmor. Nische mit Reliefbüste des Ehepaars Bose.

 

Inschrift:

ERKENNE DICH SELBST

 

 

Standort:

Luisenstraße 5

 

 

 




Sandsteinsäulen aus der Vorhalle des Bose-Museums

Gräfin Louise von Bose geb. von Reichenbach-Lessonitz (1813 – 1883) war die Tochter des Kurprinzen und späteren Kurfürsten Wilhelm II. Verheiratet war sie mit Karl August von Bose (1814 – 1887). Auf dem Gelände befand sich das als neoklassizistische Villa gestaltet Bose-Museum,  „welches zur Aufnahme aller auf die Regentenfamilie bezüglichen Erinnerungen bestimmt ist“. Die Eröffnung des Museums erfolgte am 20.06.1884 und wurde 1896 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1921 wurde die Sammlung aufgelöst und 1959 das Haus abgebrochen. 1960 wurde auf dem Gelände eine Sonderschule für Heilpädagogik eröffnet (August-Fricke-Schule). Das Gebäude wurde nach dem Umzug der Schule 1998 abgerissen, das Grundstück ist seitdem brachliegend.

 

Der Gedenkstein befand sich ursprünglich in der Vorhalle des Museums. Auf Wunsch der Gräfin wurde er von Josef von Kopf gestaltet wie „Cato und Porcia auf dem herrlichen römischen Kunstwerke im vatikanischen Museum“.

 




Bose-Museum

Östlich des Gedenksteins befinden sich noch zwei ca. 4 Meter hohe Sandsteinsäulen. Sie stammen ebenfalls aus der Vorhalle des Museums.

 

 

Quelle:

Thomas Wiegand; Kulturdenkmäler in Hessen: Stadt Kassel II. Herausgegeben vom Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 2005, S. 343