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Sonntag, 28.05.2017
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Das Letzte

In dieser Rubrik werden Merkwürdigkeiten und Kuriositäten, aber auch Ärgerliches aus dem Vorderen Westen dargestellt.
 
Jeder kann hierzu Beiträge einsenden (kontakt@vorderer-westen(dot)net), am Besten mit Foto und kurzem Text.

 

Eine Kastanie kämpft

August 2015 vor dem Boccaccio (Foto: W. Matthäus)
 
 
 
Vor einigen Monaten vom Gartenamt abgesägt, kämpft diese Kastanie an der Querallee Ecke Goethestraße um ihr weiteres Leben.
 

 
 

Müllhalde in der Dörnbergstraße

Müllhalde in der Dörnbergstraße
Hinweis eines erbosten Anwohners (zum Vergrößern anklicken)
HNA vom 31.07.2006
 
02.05.14 - Ein schon jahrelanges Ärgernis sind die Berge von Gelben Säcken in der Dörnbergstraße / Ecke Bebelplatz. Nicht nur kurz vor der Abholung der Säcke, sondern die ganze Woche werden die Säcke dort abgelagert.
 
 
Bei Sturm sind die Säcke (und deren Inhalte) über die ganze Straße verteilt. Und wie jetzt war der halbe Inhalt einfach auf der Baumscheibe verstreut.

 
 

Stellplätze in Vorgärten. Diesmal: Goethestraße 47

Auschnitt aus dem Bebauunsplan II/41: Stellplätze sind nur innerhalb der roten Baulinie bzw. der blauen Baugrenze erlaubt.
Stellplatz im Vorgarten
01.03.14: Nach dem Bericht im Newsletter wurde die Vorgärtenfläche mit Steinen versperrt
 
19.01.14 - Bei zunehmendem Parkdruck werden die Versuche immer „kreativer“, doch noch einen Parkplatz in nächster Nähe zum Ziel zu finden. Neben illegalem Gehwegparken sind hier die Vorgärten beliebt. So auch im neu errichteten Gebäude Germania-/ Ecke Goethestraße. Im Bebauungsplan II/41 ist eindeutig festgesetzt, dass Stellplätze nur innerhalb von bestimmten Grenzen zulässig sind: Oberirdische Stellplätze in der Erdgeschossebene sind ausschließlich innerhalb des durch Baulinien und Baugrenzen festgesetzten Baufensters zulässig.“ Hierzu gehören eindeutig nicht die Vorgärten.
 
Trotzdem ist jetzt ein Stellplatz im Vorgarten dort angelegt worden. Dabei sind Vorgärten in vielen Straßen im Vorderen Westen ein hervorragendes Gestaltungsmerkmal des gründerzeitlichen Städtebaus und tragen besonders zum Flair des Stadtteils bei.
 
Im Gegenzug wurden dafür dann aber auch nur drei Bäume neu gepflanzt anstatt, wie im Bebauungsplan festgesetzt, mindestens 5 Bäume.
 
 
Opens external link in new windowBebauungsplan II/41 zum download.

 
 

Gehweg vor den Gebäuden Goethestraße 53/55

Vergrößerte Baumschreiben vor den Gebäuden Goethestraße 53/55 als Stolperfallen
... nun ginge es doch.
 
27.09.15 - Endlich, nach Intervention des Ortsbeirats, insbesondere von Mario Lang, wurden diese Stolperfallen nun beseitigt. Jahrelang wurde von Tiefbauamt behauptet, dies sei nicht möglich. Nun ginge es doch.
 
18.01.14 - Es muss etwa 2002 gewesen sein, als das Gartenamt die Baumscheiben auf dem südlichen Gehweg der Goethestraße zwischen Germania- und Lassallestraße vergrößert und damit den Gehweg erheblich verschmälerte. 
 
Gerade die breiten Gehwege im Vorderen Westen sind hervorragende Gestaltungsmerkmale des gründzeitlichen Stadtbaus und stellen eine besondere Qualität für den Fußverkehr im Stadtteil dar. Man kann auch mal als Paar nebeneinander hergehen, ohne jedem dritten Entgegenkommenden ausweichen zu müssen: Kultur des Zu-Fuß-Gehens.
 
Durch Intervention des Ortsbeirats, besonders durch den damaligen Ortsvorsteher Wolfgang Rudolph, konnte verhindert werden, dass der gesamte Gehweg verschmälert wurde. Zurück geblieben sind drei vergrößerte Baumscheiben vor den Gebäuden Goethestraße 53 und 55, die besonders nachts als Stolperfallen unangenehm sind.
 
Bei den im Jahr 2013 durchgeführten Umbauarbeiten in der Goethestraße wurden auch diese  überbreiten Baumschreiben angepackt. Trotz rechtzeitigem Hinweis im Juni 2013 an das Straßenverkehrs- und Tiefbauamt wurden sie in alter Form wieder hergestellt: eigentlich ein Schildbürgerstreich.
 
In seiner Sitzung am 31. Oktober 2013 hat der Ortsbeirat den Mitteln aus seinem Topf für die Unterhaltung von Straßen, Plätzen und Wegen insgesamt 5.000 Euro für den Rückbau von Baumscheiben im Gehweg Goethestraße 53/55 zur Verfügung gestellt.
 
Aufgrund der Erfahrungen mit Maßnahmen im Vorderen Westen hat der Ortsbeirat die Freigabe der Mittel an Bedingungen geknüpft: "Die projektbezogenen Unterstützungen werden erst nach der Vorlage einer verbindlichen Ausführungsplanung und einer Ortsbesichtigung mit Vertretern des OBR, bei Gehwegen einschließlich der Verwendung von Bischofsmützen und diagonal verlegten Gehwegplatten im Format 30/30 cm, sowie der abschließenden Zustimmung des OBR Vorderer Westen zu diesen Planvorlagen freigegeben."
 
Es wird spannend sein zu verfolgen, wann denn endlich die Stolperfallen beseitigt werden.
 
 

 
 

Parkplätze statt Vorgarten: Querallee 36

Stellplätze im Vorgarten Querallee 36
Vor dem Umbau ...
... und nachher.
 
In einer ganzen Reihe Straßen im Vorderen Westen sind die Vorgärten ein hervorragendes Gestaltungsmerkmal des gründerzeitlichen Städtebaus und der Straßenraumgestaltung.
 
So auch in der Querallee. Nach der Sanierung des denkmalgeschützten Hauses Querallee 36 wurden dort in den Vorgarten Stellplätze neu angelegt. Diese wurden der Stadt Kassel genehmigt.
 
Trotz aller gegenteiligen Bekundungen der Stadt Kassel geht sie immer noch achtlos mit dem städtebaulichen Erbe und straßenräumlichen Qualitäten im Vorderen Westen um.
 
Zum 06. September 2013 hatte Stadtbaurat Christof Nolda zu einem Symposium zum Thema Baukultur eingeladen: „Wenn wir uns als Stadtgesellschaft das Ziel setzen, in 5 Jahren eine Stadt zu sein, von der bekannt ist, dass sie sich in besonderer Weise um Baukultur kümmert, sollten wir ein derartiges Konzept gemeinsam erarbeiten.“
 
So wird bestimmt nichts daraus!
27.10.13
 
Am 01. Februar 2014 berichtete die HNA über diese Stellplätze: Initiates file downloadArtikel der HNA.
 

Oberleitungsmasten in der Goethestraße

Goethestraße am 01. Mai 2008 ...
... und am 08. September 2012
Im Rahmen der Umbaumaßnahmen in der Goethestraße wird die Oberleitung nun an Masten befestigt. Vorher war die Oberleitung an den Hauswänden befestigt.
 
Einerseits geben sich die Planer viel Mühe, städtebaulichen Qualitäten beim Umbau der Goethestraße zu realisieren. Andererseits passieren dann solche Patzer: mitten vor den im Frühjahr farblichen imposanten ersten Baum in der Baureihe wird ein solcher Mast hingestellt.
 
Allen Anschein nach werden bei Baumaßnahmen nur noch Oberleitungsmaste eingesetzt. Die Möglichkeit, die Oberleitungen an den Hausfassaden zu befestigen, würde somit nicht mehr genutzt. Aus stadtgestalterischen Gründen ist das problematisch.
 
Ein großer Teil der Gebäude am ehemaligen Kaiserplatz sind als Kulturdenkmal eingestuft und stehen unter Denkmalschutz. Während jede Veränderung an der Fassade dieser Häuser genehmigt werden muss, ist es für den Opens external link in new windowGestaltungsbeirat anscheinend kein Problem, wenn überall diese Masten aufgestellt werden.
 
 

 

Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Bodelschwinghstraße

Aus dem Rahmenplan (Quelle. BAS, PLF)
Innovative Schaufenstergestaltung von Rossmann
25.08.12 In der Rahmenplanung für die Entwicklung der Samuel-Beckett-Anlage wurde noch davon ausgegangen, dass an dieser exponierten Stelle im Erdgeschoss Läden und Gastronomie mit Außenbewirtschaftung eingerichtet werden.
 
Gerade auf der Freifläche zwischen dem neuen Gebäude und der Hessischen Bezügestelle hätte diese Außenbewirtschaftung einen besonderen Charme gehabt.
 
Statt der Außengastronomie entstehen auf dieser Freifläche nun Parkplätze, und statt der Gastronomie wird Rossmann von gegenüber ins Erdgeschoss einziehen, wie auf der letzten Ortsbeiratssitzung berichtet wurde.
Gerade Rossmann ist für seine innovative Schaufenstergestaltung bekannt.
 
Ein offener Durchgang durch das Gebäude zur Verbindung von Beckett-Anlage und Karl-Marx-Platz war in der Rahmenplanung vorgesehen und im Bebauungsplanentwurf festgesetzt. Dieser Durchgang entfällt nun ersatzlos.
 
Die Stadt Kassel hat damit dem Verlust der stadträumlichen Qualitäten den Boden bereitet. Zum einen mit der Genehmigung dieser Überbauung, zum anderen mit der Anordnung von Parkplätzen statt Außengastronomie auf der Freifläche.
 
Der Vordere Westen hat mittlerweile große Standortvorteile. Daher werden im Stadtteil derzeit viele Bauprojekte realisiert.
Hier stellt sich die Frage, wie künftig wichtige architektonische und städtebauliche Qualitäten, besonders an solch exponierten Stellen, auch baulich durchgesetzt werden können.

 

Parkstraße: Stadt hält an unsinnigem Parkstreifen fest

Bild von 2010: Bisher problemloses Parken auf der Fahrbahn; auf der linken Seite ist der Parkstreifen angelegt worden
2012: Anlage des neuen Parkstreifens mit Restgehwegbreite von 1,90 m
 
An der kritisierten Anlage eines Parkstreifens wird festgehalten. Bisher parkten die Autos problemlos auf der Fahrbahn. Nach den Planungen der Stadt soll ab der Querallee auf einer Länge von ca. 40 m auf der Nordseite der Gehweg von derzeit 3,90 Meter auf 1,90 Meter Breite reduziert werden, um dort die Parkplätze hin zu verlegen.
 
 

Gehweg nicht barrierefrei

 
In der Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung ist beim Parken auf Gehwegen die notwendige Mindestgehwegbreite festgehalten, um den Anforderungen an eine barrierefreie Umwelt gerecht zu werden: „Das Parken auf Gehwegen darf nur zugelassen werden, wenn genügend Platz für den unbehinderten Verkehr von Fußgängern gegebenenfalls mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern auch im Begegnungsverkehr bleibt, (…).“ Nach den einschlägigen Regelwerken ist hierfür eine Mindestbreite von 2,40 Meter notwendig, um ein unbehindertes Begegnen zu ermöglichen. Diese Breite wird nicht eingehalten.
 
Gefordert war, die urbanen Qualitäten im Vorderen Westen mit den breiten Gehwegen und dem gründerzeitlichen Straßenprofil zu erhalten und die Allee in der Parkstraße wieder zu vervollständigen.
Vorteile bringt dieser Parkstreifen keinen, reduziert sogar eher den verkehrsberuhigenden Effekt der schmalen Fahrbahn. Während in der Friedrich-Ebert-Straße und der Goethestraße mit viel Aufwand städtebaulichen Qualitäten realisiert werden, wird in der Parallelstraße ohne Not die Fahrbahn verbreitert.
 
 

... und Herkules-, Olga- oder Luisenstraße?

 
Wenn dieses Gestaltungsprinzip auch an anderen Straßen im Vorderen Westen angewandt werden soll, lässt dies z.B. für Herkules- oder Luisenstraße, Olga- oder Dörnbergstraße Schlimmstes befürchten.

 

Verschmälerte Gehwege

Gehweg im Kirchweg - Westseite
Gehweg im Kirchweg - Ostseite
Nach der Fertigstellung der Baumaßnahmen im Kirchweg am Diakonissenkrankenhaus wurden auch die ramponierten Gehwege und Mosaikpflaster wieder hergestellt. Zwar entspricht das Mosaikpflaster nicht ganz dem historischen Vorbild, aber der gute Wille ist erkennbar.
 
Gleichzeitig wurde aber auch der Gehweg verschmälert und ein Schotterstreifen angelegt. Doch gerade die gründerzeitlich breiten Gehwege sind eine besondere Qualität des Vorderen Westens.
Diese hier gewählte Lösung ist schlichtweg unansehnlich und entspricht auch nicht der gründerzeitlichen Gestaltung von Gehwegen. Eventuell notwendige Baumscheiben hätten anders integriert werden können. Wie es besser geht, kann man auf der Ostseite des Kirchwegs sehen. (Natürlich wären diagonal verlegte Gehwegplatten und Bischofsmützen noch besser gewesen.)
 
Auf die andere Seite zu gehen, kann manchmal helfen und zu neuen Erkenntnissen führen.
 
Ohne dies allerdings im Ortsbeirat zu diskutieren, wurden einfach vollendete Tatsachen geschaffen. Das alles fällt schon in die Rubrik „ärgerlich“.
 
Mehr zum Mosaikpflaster im Vorderen Westen finden Sie hier.
04.08.11

 

Radwegweisung im Vorderen Westen

Radwegweisung am Goethestern
 
Der abgebildete Wegweiser steht am Goethestern und zeigt nach Nordwesten zum Bebelplatz. Weder stimmt die Himmelsrichtung, noch ein eventuelles Ziel. 
Der Stadtteil heißt seit Mai 2010 Vorderer Westen. Darüber hinaus wäre es auch Unfug, im Stadtteil selber Wegweiser zum Stadtteil aufzustellen.
 
... ein Schildbürgerstreich eben.
29.07.11
 
06.09.11: Jedes fünfte Schild der Radwegweisung soll falsch sein: Artikel in der HNA vom 06.09.11
 
25.03.12: In der Initiates file downloadHNA vom 23.02.12 wurde berichtet, dass die falschen Wegweiser ersetzt worden wären. Im Vorderen Westen sind diese irreführenden Schilder aber immer noch zu finden.
 
Wegweiser sind für Ortsfremde gedacht. Diese Radwegweisung ist genauso unsinnig, als würde man für den Autoverkehr auf dem Ständeplatz ein Wegweiser nach „Kassel“ aufstellen, der dann zum Altmarkt führt, nur, weil man den Altmarkt als Mittelpunkt von Kassel gewählt hat.
 
Genauso unsinnig ist die Wegweisung für den Radverkehr am Goethestern mit Zielrichtung nach „West“ (gemeint ist der „Vordere Westen“) zum Bebelplatz. Wegweiser sollen die Orientierung für Ortsfremde erleichtern und sie nicht verwirren.
 
Diese verwirrende Beschilderung mit der Wegweisung nach "West" ist im Vorderen Westen an vielen Stellen zu finden.
 

 

Straßenbahnen mit zugeklebten Fenstern

Eine Qualität der Straßenbahn als urbanes Verkehrsmittel ist, dass man durch die Stadt gefahren wird und einfach raus schauen kann. Die zugeklebte Fensterschreiben sind dann einfach ärgerlich.
 
 

 
[letzte Aktualisierung: 29.06.2016]