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Faltblatt 2009

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Aktive Kernbereiche
Teile der Stadtteile West und Mitte sind in das Förderprogramm Aktive Kernbereiche aufgenommen worden. Auf diese Seite finden Sie hierzu Informationen und Materialien. Weitere Informationen finden Sie zu folgenden Themen:
Befragungsergebnisse zur Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße
Pressemitteilung der Stadt Kassel vom 03.02.10:
Ergebnisse der Befragung zur Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße veröffentlicht
„Wie beurteilen Sie die gegenwärtige Verkehrsbelastung?“, „Wie oft nutzen Sie die folgenden Verkehrsmittel für Ihre Erledigungen?“, „Wodurch zeichnet sich Ihrer Meinung nach der Bereich um die Friedrich-Ebert-Straße, Germaniastraße und Goethestraße aus? - Diese und andere Fragen wurden im November 2009 im Auftrag der Stadt Kassel in Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer an alle Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibenden sowie Passanten, Verkehrsteilnehmer und Kunden rund um die Friedrich-Ebert-Straße zur geplanten Umgestaltung gestellt.
Ziel der schriftlichen und persönlichen Erhebung war, die Einstellung aller Betroffenen sowie ihre Wüsche und Meinungen bezüglich der weiteren Quartiersentwicklung zu ermitteln.
Der Rücklauf sei überraschend hoch gewesen: „1672 Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibende sowie 1116 Passanten, Verkehrsteilnehmer und Kunden haben an der Befragung zur Quartiersentwicklung teilgenommen“, erklärte Stadtbaurat Norbert Witte bei der Veröffentlichung der Ergebnisse am Dienstag. Ein Ergebnis, das das große Interesse an den Befragungsinhalten widerspiegele.
Von mehr als der Hälfte der befragten Nutzergruppen werde die Verkehrsbelastung als sehr hoch bis hoch angesehen. Die Verkehrserschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei mit gut bewertet worden. Das Viertel zeichne sich aus Sicht der Befragten durch die gute ÖPNV Anbindung, das hohe Image und die gute Einkaufs- und Geschäftsvielfalt aus.
Hinsichtlich der Raumsituation hätten die Passanten, Eigentümer und Anwohner deutliche Defizite in der Verkehrsraumsicherheit, zum Beispiel bezüglich der Beleuchtung oder Überquerung, und in der Aufenthaltsqualität bemängelt, hier seien fehlende Begrünung, Sitzmöglichkeiten oder Freiflächen genannt worden. Darüber hinaus sei die Verkehrssituation für Radfahrer als verbesserungswürdig eingestuft worden.
Die motorisiert befragten Passanten durchquerten das Viertel meist auf dem Arbeitsweg. Passanten, die bei der Befragung zu Fuß unterwegs gewesen seien, nutzten das Angebot eher zum Einkauf des alltäglichen und periodischen Bedarfs. Nutzer des Raumes seien in einem starken Maß Anwohner und ansässige Eigentümer. Dieses Ergebnis stehe im Gegensatz zur Einschätzung der Gewerbetreibenden, die ihren Kundeneinzugsbereich im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus verstünden und damit ihren Kunden eher eine motorisierte Verkehrsmittelwahl zuschrieben.
„Die Planungen zur Umgestaltung Friedrich-Ebert-Straße, Goethestraße und Germaniastraße bewerten etwa die Hälfte aller Befragten als gut bis sehr gut“, so der Stadtbaurat abschließend. Der Nutzen und die Notwendigkeit der Planungen werde bei den betroffenen Gruppen insgesamt positiv gesehen.
Die vorgestellten Ergebnisse der Befragung sind dieser Mitteilung als
pdf-Datei beigefügt.
„Wie beurteilen Sie die gegenwärtige Verkehrsbelastung?“, „Wie oft nutzen Sie die folgenden Verkehrsmittel für Ihre Erledigungen?“, „Wodurch zeichnet sich Ihrer Meinung nach der Bereich um die Friedrich-Ebert-Straße, Germaniastraße und Goethestraße aus? - Diese und andere Fragen wurden im November 2009 im Auftrag der Stadt Kassel in Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer an alle Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibenden sowie Passanten, Verkehrsteilnehmer und Kunden rund um die Friedrich-Ebert-Straße zur geplanten Umgestaltung gestellt.
Ziel der schriftlichen und persönlichen Erhebung war, die Einstellung aller Betroffenen sowie ihre Wüsche und Meinungen bezüglich der weiteren Quartiersentwicklung zu ermitteln.
Der Rücklauf sei überraschend hoch gewesen: „1672 Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibende sowie 1116 Passanten, Verkehrsteilnehmer und Kunden haben an der Befragung zur Quartiersentwicklung teilgenommen“, erklärte Stadtbaurat Norbert Witte bei der Veröffentlichung der Ergebnisse am Dienstag. Ein Ergebnis, das das große Interesse an den Befragungsinhalten widerspiegele.
Von mehr als der Hälfte der befragten Nutzergruppen werde die Verkehrsbelastung als sehr hoch bis hoch angesehen. Die Verkehrserschließung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sei mit gut bewertet worden. Das Viertel zeichne sich aus Sicht der Befragten durch die gute ÖPNV Anbindung, das hohe Image und die gute Einkaufs- und Geschäftsvielfalt aus.
Hinsichtlich der Raumsituation hätten die Passanten, Eigentümer und Anwohner deutliche Defizite in der Verkehrsraumsicherheit, zum Beispiel bezüglich der Beleuchtung oder Überquerung, und in der Aufenthaltsqualität bemängelt, hier seien fehlende Begrünung, Sitzmöglichkeiten oder Freiflächen genannt worden. Darüber hinaus sei die Verkehrssituation für Radfahrer als verbesserungswürdig eingestuft worden.
Die motorisiert befragten Passanten durchquerten das Viertel meist auf dem Arbeitsweg. Passanten, die bei der Befragung zu Fuß unterwegs gewesen seien, nutzten das Angebot eher zum Einkauf des alltäglichen und periodischen Bedarfs. Nutzer des Raumes seien in einem starken Maß Anwohner und ansässige Eigentümer. Dieses Ergebnis stehe im Gegensatz zur Einschätzung der Gewerbetreibenden, die ihren Kundeneinzugsbereich im gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus verstünden und damit ihren Kunden eher eine motorisierte Verkehrsmittelwahl zuschrieben.
„Die Planungen zur Umgestaltung Friedrich-Ebert-Straße, Goethestraße und Germaniastraße bewerten etwa die Hälfte aller Befragten als gut bis sehr gut“, so der Stadtbaurat abschließend. Der Nutzen und die Notwendigkeit der Planungen werde bei den betroffenen Gruppen insgesamt positiv gesehen.
Die vorgestellten Ergebnisse der Befragung sind dieser Mitteilung als
Geld für Friedrich-Ebert-Straße
Pressemitteilung der Stadt Kassel vom 25.11.09:
„Das ist eine gute Nachricht für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße!“ freute sich Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst über 763.000,00 Euro, die die Stadt Kassel aus dem Städtebauförderungsprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ vom Land und vom Bund erhält. „Diese Mittel erhalten wir aber nur, wenn wir selbst noch diese Summe auf eine Million Euro aufstocken“, erläuterte Witte weiter.
Das neu bewilligte Geld kann nun in konkrete Bauprojekte investiert werden. Es wird in den Straßenbau im Rahmen der sogenannten Wohnumweltverbesserung fließen. Mit ihm werden Gehwege (Boulevard und Promenade) sowie der Parkstreifen umgestaltet.
Insgesamt hatte die Stadt für vier Projekte Geld beantragt. So für zwei private Modernisierungsmaßnahmen von Gewerbeflächen in der Friedrich-Ebert-Straße und der Goethestraße sowie für die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Karl-Marx-Platz und Bebelplatz sowie für die Umgestaltung der Goethestraße und Germaniastraße zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Herkulesstraße. Witte wies darauf hin, dass die beiden privaten Modernisierungsmaßnahmen bereits jetzt zeigten, dass die Nachfrage nach Gewerbeflächen erkennbar steige. Ohne diese Nachfrage würde sich die Modernisierung im übrigen auch nicht lohnen.
Die jetzt bewilligten Fördermittel müssten übrigens nicht sofort ausgegeben werden, sondern könnten auch zu einem späteren Zeitpunkt gemeinsam mit Fördermitteln der kommenden Jahre investiert werden, erläuterte der Stadtbaurat. „Die Stadt hat zwar nicht soviel bekommen, wie beantragt wurde, aber mit dem Förderbescheid gibt es eine gute finanzielle Grundlage für die weitere Entwicklung des Quartiers“, meinte Witte. Mit der neuerlichen Zuwendung liege die Stadt Kassel weit vor allen anderen geförderten Kommunen. Und auch in den kommenden Jahren bis zum Ende des Programms 2015 werde man jährlich einen Förderantrag für das Quartier Friedrich-Ebert-Straße stellen.
Befragung rund um Friedrich-Ebert-Straße, Goethestraße und Germaniastraße
Die Stadt Kassel führt im Rahmen des Projektes Aktive Kernbereiche eine umfangreiche Befragung durch. An die Anwohner, Gewerbetreibende und Hauseigentümer in diesen Straßen wurden folgende Fragebögen versandt:
Außerdem werden
Passanten befragt.
Ergebnisse der Perspektiv-Werkstatt
Am 18.11.09 fand in der Aula der Luisenschule die Perspektiv-Werkstatt statt. Die
Ergebnisse können Sie als pdf-Datei herunterladen.
Die weiteren Termine sind:
- 02.12.09: Werkstatt Teilraum Ost (Ständeplatz bis Annastraße)
- 09.12.09: Werkstatt Teilraum West (Karl-Marx- bis Bebelplatz)
- 19.01.10: Werkstatt Teilraum Mitte (mittleren Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, Goethe- und Germaniastraße)
- 09.02.10: Ergebniswerkstatt
Die Veranstaltungen finden jeweils um 19.00 Uhr in den Räumen der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde Kassel-West (Kirche im Hof), Friedrich-Ebert-Straße 102, statt.
Bürgerbefragung
Pressemitteilung der Stadt Kassel vom 10.11.09
Bürgernah und zukunftsorientiert - Stadt startet umfangreiche Befragung von 10.000 Personen rund um Friedrich-Ebert-Straße, Goethestraße und Germaniastraße
10. November 2009. Die Meinung ihrer Bürgerinnen und Bürger ist der Stadt Kassel wichtig. So werden vom 16. November bis zum 30. November im Auftrag der Stadt in Abstimmung mit der Industrie- und Handelskammer alle Bewohner, Eigentümer und Gewerbetreibenden sowie Passanten, Verkehrsteilnehmer und Kunden rund um die Friedrich-Ebert-Straße zur geplanten Umgestaltung befragt.
Die Stadt Kassel habe sich zum Ziel gesetzt, dass alle die von der Planung betroffen sind, aktiv einbezogen werden, so Stadtbaurat Norbert Witte im städtischen Pressedienst. Mit der geplanten Befragung soll ein umfassendes Meinungs- und Stimmungsbild erfasst werden. Hierzu würden Verkehrsverhalten, Einschätzungen, Meinungen, Gemeinsamkeiten, Wünsche und Qualitäten zum Quartier und der heutigen Verkehrssituation ermittelt. Die durch die Befragung erfassten und ausgewerteten Probleme und Zukunftsvorstellungen der Befragten seien für die Stadt von wesentlicher Bedeutung, um die weitere Ausgestaltung des Umbaus im Quartier Friedrich-Ebert-Straße bürgernah und zukunftsorientiert voranzubringen.
Die Befragung wird von dem auf diese Thematik spezialisierten Büro Concertare Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH aus Burscheid im Rheinland vorgenommen.
Perspektivwerkstatt Friedrich-Ebert-Straße
Die Stadt Kassel wurde mit dem Quartier rund um die Friedrich-Ebert-Straße in das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ aufgenommen. Mit dem Programm sollen zentrale Versorgungsbereiche als Standorte für Handel, Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben erhalten und entwickelt werden. Grundlage für die Programmabwicklung ist das Integrierte Handlungskonzept, das den Fahrplan für die folgenden acht Jahre mit einzelnen Maßnahmen für die nachhaltige Stärkung des Fördergebietes festlegt.
Hierzu sind die Bürgerinnen und Bürgern zu eine Perspektivwerkstatt am
Donnerstag, den 5. November 2009, 19.00 Uhr – 21.30 Uhr,
in der Aula der Luisenschule, Luisenstraße 17
eingeladen. Die Einladung mit Rückmeldung können sie hier herunterladen:
Einladung Perspektivwerkstatt.
[letzte Aktualisierung: 04.02.2010]





