Sie befinden sich hier: Hauptmenü / Homepage
Donnerstag, 26.05.2016
Wiki Vorderer Westen

Stadtteilzentrum

Mit dieser Erklärung können Sie Mitglied werden

Download Faltblätter

 

Herzlich willkommen beim

Stadtteilportal Vorderer Westen


 

Neue Stolpersteine im Vorderen Westen

Arno Stern unterzeichnet eine Patenschaftsurkunde für die Albert-Schweitzer-Schule
Verlegefeier für die Familie Lieberg
 
Gunter Demnig und der Verein Opens external link in new windowStolpersteine in Kassel verlegten am 17. Mai 2016 erneut Stolpersteine in Kassel, darunter auch vor zwei Häusern im Vorderen Westen: vor der Breitscheidstraße 17 für Opens internal link in current windowFamilie Stern und vor der Lessingstraße 18 für Opens internal link in current windowFamilie Lieberg. Der 1933 mit seinen Eltern aus Kassel geflohene Arno Stern war aus diesem Anlass ebenso aus Paris nach Kassel gekommen wie Nachfahren der Familie Lieberg aus England.
Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule, die die Patenschaft über die Stolpersteine übernommen haben, umrahmten die kleinen Verlegezeremonien musikalisch, an denen zahlreiche Interessierte und auch Vertreter des Ortsbeirats teilnahmen.
 
Zu Informationen über alle Stolpersteine im Vorderen Westen gelangen Sie Opens internal link in current windowhier.

 
 

Ortsbeirat Vorderer Westen

Ortsbeirat Vorderer Westen
Auf der konstituierenden Sitzung des Opens internal link in current windowOrtsbeirats am 14.04.2016 würde Steffen Müller zum Ortsvorsteher und Mario Lang zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt.
 
Auf der Sitzung wurde auch den ausgeschiedenen Mitgliedern Wolfgang Albus, Susanne Ludewig und Thomas Apel gedankt.
 
Wolfgang Albus war von 1998 bis 2016 im Ortsbeirat.
Wolfgang Albus war von 1998 bis 2016 im Ortsbeirat
Susanne Ludewig

 
 

Aufruf: Mehr Demokratie wagen

Auszug Plenarprotokoll des Bundestags der Regierungserklärung von Willy Brandt vom 28. Oktober 1969
 
Grundvoraussetzung für Partizipation und politische Teilhabe ist der offene und ungefilterte Zugang zu Informationen. Hier gibt es in Kassel noch deutlichen Nachholbedarf. Auch wenn noch nicht die ganze Stadtgesellschaft Zugang zum Internet hat, bietet dieses doch hervorragende Möglichkeiten.
Der nachfolgende Katalog mit fünf Schritten beschreibt einen Minimalstandard, der in anderen Städten und Verwaltungen schon seit langem praktiziert wird, aber in Kassel nachgeholt werden muss:
 
  • Einstellung von Sitzungsvorlagen der Ortsbeiräte und die Antworten der Verwaltung auf Beschlüsse und Anfragen im Internet
  • Veröffentlichung von Bebauungsplänen im Auslegungsverfahren im Internet
  • Veröffentlichung von Gutachten im Internet
  • Frühzeitige Information über Vorhaben
  • Kommunale Informationsfreiheitssatzung
 
Demokratie kostet immer Zeit, Geld und Nerven. Aber Teilhabe und Transparenz sind Grundpfeiler für das Funktionieren unseres Gemeinwesens und die Identifizierung der Bürger mit ihrer Stadt.
Kassel-West e.V. würde sich freuen, wenn von möglichst vielen engagierten Bürgern, Vereinen, Stadtverordneten, Ortsbeiräten, Gewerkschaften, Parteien und Entscheidungsträgern dieser Minimalstandard eingefordert und unser Aufruf unterstützt wird.
 
  • der Ortsbeirat Vorderer Westen hat in seiner Sitzung am 14.01.16 den Aufruf übernommen und die Stadt Kassel aufgefordert, ihn umzusetzen
  • der Ortsbeirat Mitte hat am 10.02.16 ebenfalls den Aufruf übernommen und die Stadt Kassel aufgefordert, ihn umzusetzen
Materialien:

 
 

Wohlstand durch Einwanderung

Bevölkerungspyramide 2015, Quelle: Statistisches Bundesamt
Pflegebedürftige 1999 - 2060, Quelle: Demografie-Portal des Bundes und der Länder
 
 
Die demografische Katastrophe erfordert dringend Einwanderung. Darauf machte Professor Dr. Hermann Heußner aufmerksam. Der an der Fachhochschule Osnabrück lehrende und in Kassel lebende Staatsrechtler sprach am 11. Februar 2016 bei einer Veranstaltung des Vereins Kassel-West e.V. im Stadtteilzentrum über „Wohlstand durch Einwanderung - Wie wir von Flüchtlingen profitieren“.
 
Heußner warnte davor, die Versorgungslücke durch den überproportional steigenden Anteil der Rentner zu unterschätzen. Jährlich seien netto über 400 000 Zuwanderer nötig, um einen Kollaps der Sozialsysteme zu verhindern. Damit diese aber nicht nur eine Belastung sondern ein tragender Teil der Gesellschaft werden, müsse in deren Integration und Bildung investiert werden.
 
Heußner verwies zum Beispiel darauf, dass viele junge Flüchtlinge eine Basisbildung mitbrächten, die aber dem Niveau in Deutschland nicht gleichwertig sei. Man müsse zum Beispiel im Durchschnitt drei Jahre Bildung nachholen. Das sei allemal günstiger als in Deutschland Kinder auszubilden. „Die Motivation unter den Zuwanderern ist in der Regel sehr hoch. Das erhöht die Chancen, dass die Integration durch Bildung gelingt.“
 
120 Besucher waren der Einladung gefolgt. In einer lebhaften Aussprache führten die Teilnehmer die Gedanken weiter, was geschehen muss, dass aus der gegenwärtigen Einwanderung ein Gewinn für die Gesellschaft wird. Unter den Besuchern waren neben Interessierten aus dem Quartier auch Flüchtlinge aus Syrien.
 
Organisiert worden war der Vortrag vom Arbeitskreis Gesundheit und Soziales im Verein Kassel-West e.V., der damit an eine andere erfolgreiche Veranstaltung im November anknüpfte (Wohnraum teilen im Quartier). Auch wenn im Vorderen Westen nur wenige Flüchtlinge lebten, sei, so die Veranstalter, die Meinungsbildung im Quartier dringend notwendig. So könne eine große Bereitschaft zur Integration von Migranten gefördert werden.
 
Weitergehende Informationen:
Opens external link in new windowVortragsfolien von Hermann Heußner
Opens external link in new windowStatistisches Bundesamt: Entwicklung der Bevölkerungspyramide bis 2060
Opens external link in new windowDemografie-Portal des Bundes und der Länder

 
 

11 Frauen – 11 Jahrhunderte

 

Eine Skulptur als permanente Gedächtnisstätte für elf historisch bedeutsame Frauen aus der Geschichte Kassels

 
Der Vorschlag für eine Skulptur wurde durch das Projekt „ehe die Spuren verwehen…“: 11 Frauen – 11 Jahrhunderte angeregt. Aus Anlass des 1100jährigen Jubiläums der Stadt Kassel standen bei diesem Projekt elf Frauen aus Kassel mit ihren unterschiedlichen Aktivitäten und Lebensläufen im Mittelpunkt. Die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunningham hatte die Idee, das große Interesse der Stadtgesellschaft an diesen elf historisch bedeutenden Frauen aufzugreifen und im öffentlichen Raum ein permanentes Denkmal zu setzen. Die Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich und die Hessische Ministerin der Justiz, Eva Kühne-Hörmann, unterstützen die Skulptur als Schirmherrinnen.
 
Die Skulptur soll auf dem Areal zwischen den Häusern Friedrich-Ebert-Straße 67 und 69 (auf der Höhe der ÖPNV-Haltestelle Annastraße stadtauswärts links von der Friedrich-Ebert-Straße) errichtet werden. Es handelt sich um eine von Beuys-Bäumen umsäumte Wiese, die im Rahmen der Planungen zur Realisierung eines neuen Grünzugs, der sogenannten „Grünen Banane“, aufgewertet werden wird.
 
Die Spendensammlung erfolgt über das Konto von Kassel-West e. V.:
IBAN: DE50520503530001127539
BIC: HELADEF1KAS
Verwendungszweck: Skulptur 11 Frauen – 11 Jahrhunderte
 
Materialien: Initiates file downloadExposé
Internetseite der Künstlerin: Opens external link in new windowwww.LindaLCunningham.com
abgeschlossenes Projekt Opens external link in new windowehe die Spuren verwehen ...

 
 

27. Januar 2016 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 
Zahlreiche Unterstützer putzten an diesem Tag auch die Steine im Vorderen Westen, legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an, kamen mit Passanten ins Gespräch und klärten über Biografien von Opfern auf.  Bei der Aktion am Stolperstein für Regina Deborah Schiff in der Parkstraße war OB Bertram Hilgen, der Pate des Steins, anwesend. Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule übernahmen offiziell die Pflegepatenschaft für eine ganze Reihe von Opens external link in new windowStolpersteinen im Vorderen Westen.
Mehr auf der Seite der Opens external link in new windowStadt Kassel.

 
 

Ehrennadel für Wolfgang Matthäus

Petra Friedrich, Stadtverordnetenvorsteherin; Wolfgang Matthäus; Oberbürgermeister Bertram Hilgen - Foto: Stadt Kassel
 
 
Für seine langjährigen Verdienste um die Aufarbeitung und Dokumentation Kasseler Stadtgeschichte hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen den Historiker und Publizisten Wolfgang Matthäus in einer Feierstunde im Rathaus mit der Ehrennadel der Stadt Kassel ausgezeichnet.
 
Als Leiter der ‚Werkstatt Geschichte‘ an der Albert-Schweitzer-Schule hatte Wolfgang Matthäus über viele Jahre hinweg gemeinsam mit jungen Menschen zu einer Reihe wichtiger stadtgeschichtlicher Themen geforscht und publiziert. Zahlreiche vielbeachtete Bücher waren auf diese Weise im Rahmen der verschiedenen Projekte entstanden, etwa zum jüdischen Leben in Kassel, zum Ersten Weltkrieg, zur Wiedervereinigung oder zu Kassels bevölkerungsreichstem Stadtteil, dem Vorderen Westen.
 
Der gelernte Pädagoge ist seit dessen Gründung auch beim Verein Kassel West e.V. aktiv, wo er als Vorstandsmitglied und Leiter des Arbeitskreises Stadtteilgeschichte mitarbeitet. Durch Vorträge, Lesungen und Stadtteilführungen vermittelt er mit großem Kenntnisreichtum Wissenswertes über die Geschichte des Quartiers. „‘Grabe, wo du stehst!‘ - Geschichte vor Ort – das hat Sie offenbar immer gereizt und das zieht sich als roter Faden durch Ihre Arbeit. Dabei Neues entdecken, weiße Flecken auffinden und füllen, das war stets Ihre Motivation“, so Oberbürgermeister Bertram Hilgen in seiner Festrede. Insbesondere das Interesse an Jüdischem Leben in Kassel habe Wolfgang Matthäus im Laufe seiner Arbeit begleitet.
 
So gehörte er 2012 zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Stolpersteine in Kassel e. V.“, dessen Vorstand er bis heute angehört. „Sie sind in den zurückliegenden Jahren zu einem gefragten Experten und Referenten in Sachen Kasseler Stadtgeschichte geworden. Eingebunden in ein dichtes Netzwerk, aber auch mit eigenständigen Initiativen erschließen Sie den Menschen unserer Stadt historisches Wissen über ihre Heimat und tragen damit in nachhaltiger Weise zur Gedenk- und Erinnerungskultur unserer Stadt bei“, lobte Hilgen.
 
(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Kassel vom Freitag, 11. Dezember 2015)

 
 
 

Land Hessen: Stadt soll Carsharing-Parkplätzen bereitstellen

 
10.12.15 - Hessens Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson hat die Kommunen aufgerufen, mehr Parkflächen für Carsharing-Fahrzeuge zu reservieren. „Ein Carsharing-Auto kann bis zu zehn Privat-Pkw ersetzen“, sagte Samson am Mittwoch auf einer Veranstaltung in Frankfurt.
 
„Das Hessische Straßengesetz bietet den Kommunen die Möglichkeit, öffentlichen Parkraum für Carsharing zu widmen. Hessen ist hier weiter als der Bund“, so Samson. Er wies darauf hin, dass sich auch das Land an der Verbreitung des Carsharing beteiligt. Gegenwärtig prüfe das Land, auf welchen Liegenschaften des Landes Stellplätze zur Verfügung gestellt werden können: „Sobald wir alle Liegenschaften bewertet haben, werden wir auf die Carsharing-Anbieter zugehen.“
 
(Quelle: Opens external link in new windowPressemitteilung des Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung vom 09.12.15)
 

Carsharing im Vorderen Westen

Der Ortsbeirat Vorderer-Westen hatte am 23. Oktober 2014 das Thema Carsharing auf der Tagesordnung. In dieser Sitzung wurde dann der einstimmige Beschluss gefasst, dass die Situation für CarSharing im Vorderen Westen verbessert und reservierte Stellplätze im öffentlichen Straßenraum zur Verfügung gestellt werden soll. „Der Ortsbeirat würde es begrüßen, wenn der Stadtteil Vorderer Westen Modellprojekt für CarSharing würde.“ (siehe auch im Opens internal link in current windowArchiv)
 

Liegenschaften des Landes Hessen

Das Land Hessen hat einige Liegenschaften im Vorderen Westen, z.B. in der Samuel-Beckett-Anlage oder das ehemalige Finanzamt, dem neuen Justizzentrum in der Goethestraße. Hier könnten solche Parkplätze für Carsharing Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden.
 

Gutachten der Stadt Kassel

Am 27.02.2012 hatte die Stadtverordnetenversammlung den Magistrat aufgefordert, ein Carsharing-Konzept zu erstellen. Dieses Gutachten ist nun am 23.09.2015 dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr vorgestellt worden.
 
Das Gutachten stellt fest, dass gerade der Vordere Westen für die Umsetzung aller Handlungsfelder zur Förderung des Carsharings besonders geeignet ist.
Die Initiates file downloadPräsentation können Sie herunterladen, das Carsharing-Entwicklungskonzept ist aber immer noch nicht veröffentlicht.
 
Auch wurde das Gutachten bisher nicht im Ortsbeirat vorgestellt und diskutiert.

 
 

Im Sinne der Aschrotts

Wolfgang Matthäus (Kassel-West), Gabriela Wolff-Eichel (Freunde des Stadtmuseums) und Sonja Göppert (Jugendbücherei). Links die Büste von Felix Aschrott. (Foto: K. Hoffmann)
 
Bei der Veranstaltungsreihe zur Familie Aschrott in diesem Jahr, die gemeinsam von Kassel-West und den Freunden des Stadtmuseums getragen wurde, spendeten die Teilnehmer/innen insgesamt weit mehr als 300 €. Dieser Betrag konnte nun in Form einer umfangreichen Bücherspende der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Ganz im Sinne des Spenders und Stifters Felix Aschrott, dem die Stadt das Aschrott'sche Wohlfahrtshaus am Entenanger verdankt, in dem die Bücherei beheimatet ist.
Ein herzlicher Dank geht an alle Spenderinnen und Spender.
 
 
 

 
 

Mahnwache und Stolpersteine putzen am Jahrestag des 9. November 1938

 
Auch in diesem Jahr fand anlässlich des 77. Jahrestages der Novemberpogrome 1938 eine Mahnwache an allen in Kassel verlegten Stolpersteinen statt - darunter denen im Vorderen Westen. In diesem Zusammenhang putzten zahlreiche Beteiligte die kleinen Denkmäler.
Mit der Aktion von Stolpersteine in Kassel e. V. sollte im Hinblick auf die Flüchtlingsströme ein besonderes Zeichen gesetzt werden, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verbinden. Jede Mahnwache war auch ein Zeichen von Zivilcourage gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und die Verfolgung Andersdenkender.
Die Fotos zeigen die Aktionen vor den Häusern Opens internal link in current windowGoethestraße 148 (oben) und Opens internal link in current window13.
 
 
 

 
 

Grünstreifen auf dem Bebelplatz wiederherstellen

Vorher und ...
... bei den Asphaltierungsarbeiten.
Durchfahrt mit hoher Geschwindigkeit
 
04.10.15 - Um die Durchfahrt für Fahrzeuge auf dem Bebelplatz zu verhindern, lagen die Straßenbahngleise in der jeweiligen Einfahrt zum Bebelplatz in einem Grünstreifen, der noch durch eine rotweiße Bake gesichert war.
 
Am 26.06.2015 wurde dieser Grünstreifen am Bebelplatz asphaltiert, um den Bussen im Rahmen des Schienenersatzverkehr die Haltstellen auf dem Platz anfahren zu lassen. Der Schienenersatzverkehr war nötig, da vom 17. Juli bis 05. September 2015 die Friedrich-Ebert-Straße für den Fahrverkehr vollständig gesperrt war.
 
Seitdem es keinen Schienenersatzverkehr mehr gibt, hätte der Grünstreifen wiederhergestellt werden können. Nunmehr fahren immer wieder Autos irrtümlich über den Bebelplatz.

 
 

In Westen etwas neues Altes

Rekonstruiert
Modernisiert
Ansichtskarte (Sammlung Lang)
 
Das Gerüst ist entfernt und man erkennt an der wiederhergestellten ursprünglichen Fassade „1890“ als Jahr der Fertigstellung des Hauses Nr. 96 an der Ecke zur Querallee. Die Verkleidung mit grauen Platten, die den zu Beginn der 1970er Jahre herrschenden Modernisierungsvorstellungen entsprach und sogar preiswürdig war, ist entfernt. Auch im Dachbereich ist die ursprüngliche Gestalt rekonstruiert. Der Eigentümer beabsichtigt, auch die unteren, verfliesten Bereiche der Fassade ebenso wie die Terrasse in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.
 
Dabei stand das Haus, in dem es schon seit 1891 eine gastronomische Tradition gibt, bereits einmal kurz vor dem Abriss, der ihm - anders als dem Nachbarhaus - erspart blieb.
 
Ein ähnlicher Umgang mit der historischen Bausubstanz wäre dem Haus gegenüber (Nr. 98) zu wünschen.
 
 
 
 
 
 
 
 
"Das Foto (unten) aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zeigt die Terrasse des Restaurants „Mikado“. Das Lokal im japanischen Stil befand sich seit den 1890er-Jahren an der Hohenzollernstraße 96 (heute Friedrich-Ebert-Str.)/ Ecke Querallee. Seit 1971 ist im
Erdgeschoss des gerade renovierten Hauses die Pizzeria „Pinocchio“ zu Hause. Zuvor war in deren Räumen viele Jahrzehnte lang das Gasthaus „Zentgraf“ beheimatet.
Denn der Name „Mikado“ musste verschwinden, nachdem Japan im Ersten Weltkrieg
Deutschland den Krieg erklärt hatte." (HNA. 26.8.2015, S.5)
Das Lokal war offensichtlich ein beliebter Ort für die Soldaten der in unmittelbarer Nähe liegenden Kaserne des 83er Infanterieregiments

 
 

Elf neue Stolpersteine im Vorderen Westen

Verlegung des Stolpersteins für die Familie Israel unter Beteiligung der Heinrich-Schütz-Schule (Foto: J. Strube)
 
Am 16. Juni 2015 verlegte der Verein Stolpersteine in Kassel weitere 25 Stolpersteine, darunter 11 im Vorderen Westen: vor der Goethestraße 13, der Goethestraße 148 und der Herkulesstraße 107. Hier war die Heinrich-Schütz-Schule bei der Verlegung eines Steines für die ehemalige Schülerin Lisel Israel, ihre Eltern und ihre Tante in eindrucksvoller Weise beteiligt. Alle Biographien der Opfer aus dem Vorderen Westen finden Sie im Hauptmenü unter „Stolpersteine“.
 

 
 

Wiki Vorderer Westen

Bebelplatz
 
Zur 1100 Jahrfeier der Stadt Kassel wurde im Vorderen Westen eine Stadtteilbauausstellung konzipiert. Wesentlicher Bestandteil der Ausstellung waren zwei Stadtteilrundgänge. Informationen zu den Rundgängen wurden im Internet veröffentlicht.
 
Dieses Wiki Vorderer Westen soll jetzt weiter ausgebaut werden und ist über die Internetseite von Kassel-West erreichbar:
 
 

„Nolda: Der Klotz muss weg“

Der Klotz am Bebelplatz
Aktuelle Entwicklung: Nach einen Bericht in der HNA vom 17.10.2015 zeichnet sich eine Lösung "bis spätestens Ende 2015 ab".
 
 
So betitelt die HNA einen Artikel am 24.12.2014 zum Bau des „Gleichrichter-Unterwerks“ am Bebelplatz. Zur Vorgeschichte:
 
Am 28. November 2005 wurde der neue Bebelplatz eingeweiht. Vorausgegangen war ein umfangreiches Beteiligungsverfahren. Mit viel Engagement hatten sich Anlieger, Geschäftsleute und Bürger aus dem Stadtteil für die Umgestaltung eingesetzt. Ziel der Maßnahme war die städtebauliche Aufwertung des Platzes.
 
Umso erstaunter war der Ortsbeirat, als im Dezember 2014 Umbauarbeiten stattfanden. Weder war der Ortsbeirat informiert oder beteiligt worden. Nach der Geschäftsordnung für die Ortsbeiräte haben diese ein Anhörungsrecht bei bestimmten Planungen, sind also „frühzeitig zu hören“. Hierunter fallen z.B. „alle Planungen öffentlicher und sonstiger Planungsträger, wenn sie das Ortsbild wesentlich verändern oder beeinträchtigen“. Grundlage dieses Rechts ist natürlich die Information über die geplante Maßnahme. Der Ortsbeirat hatte in seiner Sitzuzng am 18.12.14 einen sofortigen Baustopp gefordert bis zur vollständigen Klärung des weiteren Vorgehens unter Beteiligung des Ortsbeirats.
 
Ein wichtiges Projekt von Stadtbaurat Christof Nolda ist das Thema Baukultur (siehe http://www.stadt-kassel.de/projekte/infos/20409/ ). Diese Bemühungen werden natürlich konterkariert, wenn sein städtisches Amt für diesen Bau am Bebelplatz die Genehmigung erteilt. Auch die denkmalschutzrechtliche Genehmigung des Denkmalschutzamtes ist kein Ruhmesblatt: Neben Vorgaben zur Farbwahl („eher gedeckte Töne wie Ocker“) und der Anregung zu Bildtafeln mit historischen Motiven zur Außengestaltung waren keine Hinweise zu städtebauliche Qualitäten wie Blickachsen und Sichtbeziehungen etc. zu finden.
 
Aufgrund der HNA-Recherche und des Ortsbeiratsbeschlusses hatte dann der Stadtbaurat reagiert. Folgerichtig war dann auch der Satz: „Der Klotz muss weg“.  
 
Dokumente zum Herunterladen:
 

Beckett-Anlage: Alkoholverbotszone abgelehnt

Alkoholverbot in der Goetheanlage
 
In der Ortsbeiratssitzung am 25.11.14 wurde mehrheitliche eine Alkoholverbotszone für Samuel-Beckett-Anlage für die Zeit von 22.00 Uhr bis 8.00 Uhr gefordert. In einem Schreiben  des Ordnungsamt vom 05.01.2015 wurde jetzt die Einrichtung abgelehnt.
 
 
Anträge an die Stadtverordnetenversammlung vom 23.05.15 von der Initiates file downloadCDU und Initiates file downloadSPD/Grüne
 

Abends auf dem Rudolphsplatz


 

Woll-Meise

HNA vom 08.12.2006: Expertin für Wolle und Handarbeiten: Über 50 Jahre hat Margarete Meise (rechts) ihr Geschäft geführt, viele Jahre mithilfe ihrer Tochter Christa Engel (links). Nun verabschiedet sie sich von ihren Kunden. (Foto: Ellen Schwaab)
 
Über 50 Jahre war der Wollladen von Margarete Meise eine Institution im Stadtteil. Insgesamt sechs mal ist sie im Vorderen Westen mit ihrem Geschäft umgezogen, 1955 hatte sie zusammen mit ihrem Mann einen Kiosk an der Friedrich-Ebert-Straße / Ecke Annastraße eröffnet.
 
Ende 2006 hat Margarete Meise im Alter von über 90 Jahren ihr Geschäft in der Friedrich-Ebert-Straße 147 geschlossen. Mehr über Woll-Meise finden Sie im Verzeichnis Opens internal link in current windowStadtteilgeschichte.

 
 

Verschwundene Briefkästen

25.06.2012: Briefkasten am Starclub
 
"Zur Zeit außer Betrieb" hieß es noch am 25. Juni 2012. Mittlerweile ist der Briefkasten in der Goethestraße 31 beim Starclub ganz verschwunden. Die Bauarbeiten in der Goethestraße sind schon einige Monate abschlossen, aber der Briefkasten wurde nicht wieder aufgestellt.
 
Das selbe Spiel beim Briefkasten in der Bodelschwinghstraße, Ecke Friedrich-Ebert-Straße. Wegen den Bauarbeiten für das neue Eckgebäude erst gesperrt, dann abgebaut und nach der Fertigstellung des Gebäudes nicht wieder aufgestellt.
 
Mittlerweile sind in den letzten Jahren schon drei Briefkästen verschwunden. Urspünglich war in der Germaniastraße 12 an der ehemaligen Post auch noch ein Briefkasten. Als die Post geschlossen wurde, wurde der Briefkasten gleich mitbeseitigt.
 
Über die noch vorhandenen Briefkästen und deren Leerungszeiten können Sie sich auf der Opens internal link in current windowServiceseite informieren.
11.01.14

 
 

Newsletter

100. Newsletter vom 27.11.13
Kassel-West e.V. versendet in regelmäßigen Abständen einen Rundbrief. Wenn Sie sich in den Verteiler eintragen, bekommen Sie zu Veranstaltungen im Stadtteil, zu Sitzungen des Ortsbeirates und zu aktuellen Entwicklungen regelmäßig Nachrichten.
 
Der Newsletter ist kostenlos und ohne jegliche Verpflichtung für Sie. Eine Weitergabe Ihrer Daten oder eine andere Verwendung ist ausgeschlossen. Sie können den Newsletter jederzeit ohne Angaben von Gründen abbestellen.  
 
Eintragen können Sie sich in den Verteiler hier.
 

 
 

Carsharing und Mietfahrräder im Vorderen Westen

CarSharing-Standorte im Vorderen Westen und angrenzender Stadtteile (anklicken zum Vergrößern)
Standorte von Konrad
Im Vorderen Westen gibt es eine ganze Reihe von Carsharing-Standorten. Mehr zum Thema erfahren Sie hier.
 
 
 
 
 
 
 
 
Informationen zu Konrad (Mietfahrräder) finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Kassel-West –

Stadtteilentwicklung im Vorderen Westen e.V.

 
Louis Kolitz: Die Hohenzollernstraße (heute Friedrich-Ebert-Straße) bei Sonnenuntergang
Am 16. November 2005 hat sich der Verein "Kassel-West - Stadtteilentwicklung im Vorderen Westen e.V.", abgekürzt "Kassel-West e.V.", gegründet. Der Verein hat das Ziel, die Aktivitäten im Stadtteil im Bereich Kunst, Kultur, Stadtteilentwicklung und Stadtteilgeschichte zu fördern und zu vernetzen.
 
Der Verein ist überparteilich. Er wird vom Ortsbeirat Kassel-West und von allen im Ortsbeirat vertretenen Parteien unterstützt.
 
Mehr über den Verein erfahren Sie hier.
 
Es konnten schon eine ganze Reihe institutioneller Mitglieder gewonnen werden.
 
Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) können ausgestellt werden (Bankverbindung siehe Impressum).

Unter Newsletter können Sie sich in einen Email-Verteiler eintragen, um immer aktuell informiert zu sein.

[letzte Aktualisierung: 17.05.2016]