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Mittwoch, 19.12.2018
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Filmladen: über 25 Jahre Filmkultur im Vorderen Westen

Am 10. Juni 1981 eröffnete der Filmladen Kassel e.V. sein gleichnamiges Kino in der Goethestraße.
 
"Die schüchterne Öffnung unseres Herzblutes. Eine dramatische Darbietung unserer Vorlieben. Lichtspielhaus mit Werkstatt und Getränkeausgabe. Das Kino, welches wir Euch und uns erschliessen - Meilensteine sind hier angebracht- spielt für Kinder und alle anderen. Eine Werkstatt. deren Produktion in Gang gesetzt werden muss. Neue Dinge auf Zelluloid und Magnetband. Wir sind jederzeit ansprechbar.
Verschiedene Leute interessieren sich für viele Dinge, in Zukunft werden sich unsere Filmvorführungen mehr thematisieren. Schwerpunkte, die jetzt schon erkennbar sind werden wir rausgreifen und in Filmbild und Wort näherbringen. Unsere Filmarbeit finanziert uns nicht wir leben für unsere Schulden und einen Glashaufen voll alten Metall. - Dienstag ab 10.00 Uhr gibt es ein Plenum im Filmladen." (Auszug aus dem Programmheft Nr. 1., Juni 1981)
 

25 Jahre Filmladen – das sind:

  • über 5.100 Filme
  • über 1.050.000 Zuschauer
das sind:
  • 40 x Kinderfilmfest
  • 22 x Dokumentarfilm- und Videofest
  • 14 x Open Air Kino
  • und über 300 Filmreihen
  • mit über 1.000 Gästen (RegisseurInnen, SchauspielerInnen, ReferentInnen etc.)
dafür gab es:
  • den Kulturförderpreis der Stadt Kassel
  • 17 x den Hessischen Kinopreis
  • 18 x Auszeichnungen des Staatsministers für Kultur für ein hervorragendes Jahresprogramm
 
 
Filmladen
Hervorgegangen ist der Filmladen aus einer studentischen Filminitiative, die 1980 den gemeinnützigen Verein Filmladen Kassel e.V. gründete. Dies geschah zu einer Zeit als die Stadt Kassel, als erste deutsche Stadt ihr kommunales Kino - das "filmforum" in der Volkshochschule - schloss.
Die Hauptaufgabe des Vereins ist nach wie vor die Betreibung des Kinos in der Goethestraße. Diese Arbeit ist verbunden mit der Idee des kulturellen Freiraums, in dem der Film einen Stellenwert als Form der kritischen und künstlerischen Ausdrucksweise einnimmt. Mit diesem Profil ist der Filmladen nicht nur zu einer Institution Kassels geworden, sondern hat nationale und internationale Bedeutung erlangt. Vom Kinotypus her nimmt der Filmladen eine Position zwischen dem privatwirtschaftlich betriebenen Programmkino und dem eines kommunalen Kinos ein. Mit dem ersteren hat er die auf Eigeneinnahmen basierende Finanzierung gemeinsam, mit dem letzteren verbinden ihn weite Teile seines filmkulturellen Selbstverständnisses.
 
Programm
Das Programm zeichnet sich durch Filme aus, die neue Horizonte erschließen, die aufregen, die stimulieren, die Diskussionen hervorrufen und zum Nachdenken anregen, die aber auch unterhalten.
Der Filmladen zeigt täglich bis zu vier verschiedene Filme. Bei der Auswahl werden besonders filmkünstlerisch bedeutsame Filme berücksichtigt, die im kommerziellen Kino kaum oder gar nicht gezeigt werden. Dazu zählen sozial und politisch engagierte Arbeiten, Experimental- und Dokumentarfilme, unabhängige Produktionen sowie filmgeschichtlich relevante Filme. Zur Konzeption gehört ferner, die Filme im engen Kontakt mit dem Publikum zur Aufführung zu bringen. Dies meint zum einen die Zusammenarbeit mit Personen, Initiativen, Vereinen und Institutionen, wie z. B. der Universität, wodurch eine Integration und Auseinandersetzung auch außerhalb des Kinos erreicht wird. Zum anderen werden kontinuierlich Regisseur/innen eingeladen, die ihren Film persönlich vorstellen und somit zur Diskussion anregen.
 
Aktivitäten
Neben dem Kinobetrieb haben wir im Laufe der Jahre eine breite Palette weiterer Aktivitäten entwickelt. Folgende Beispiele sind nur eine Auswahl.
So veranstaltet der Filmladen zweimal im Jahr das "Kasseler Kinderfilmfest" und ein acht-wöchiges Open-Air-Filmfest. Als zusätzliche Dienstleistung wird die Organisation von Filmreihen für externe Auftraggeber übernommen.
Im Programm wird oft Bezug zu anderen kulturellen Ereignissen in Kassel wie der documenta oder zu Ausstellungen des Museums für Sepulkralkultur, des Stadtmuseums des Kasseler Kunstvereins und des Museum Fridericianum genommen. In der Reihe unserer Projekte nimmt das jährlich stattfindende "Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest" eine besondere Stellung ein. Seit nunmehr 18 Jahren bildet es ein wichtiges Forum für nationale und internationale dokumentarische Film- und Videoarbeiten. Der Filmladen Kassel e.V. fördert ebenfalls engagiert das regionale Filmschaffen. So erleben viele Kasseler Filmproduktionen - wie auch der oskarprämierte Animationsfilm "Quest" - in unserem Kino ihre Uraufführung.
 
Chronologie der Ereignisse (eine kleine Auswahl)
 
1981
Am 11.06.1981 startete der Filmladen nach wochenlangen Renovierungsarbeiten in den zum Kino umgebauten Räumen einer ehemaligen Lagerhalle sein Programm. Auf einem transportablen 16mm-Siemens-Projektor wurden von nun an der europäische und deutsche Autorenfilm gezeigt, Filmklassiker, experimentelle und dokumentarische Filme.
Erste Gäste: Muscha und Trini Trimpop (letzterer war Mitbegründer der „Toten Hosen“) mit ihrem Low-Budget-Film „Humanes Töten“. Eine der ersten Lesungen hielt Peter Paul Zahn.
Unter dem „Volksfrontmotto: WIR WOLLEN TANZEN“ – Solidaritätskonzert des ASTA in der Ingenieur-Schule für eine Heizung im Filmladen. Kasseler Amateurfilmfest in Kooperation mit der filmwerkstatt kassel. Zu Gast war der Leiter des KoKi Frankfurt“ Walter Schobert.
 
1982
Reisendes Dokumentarfilmfest – Filme gegen Faschismus, für Frieden, über Hausbesetzung, gegen Umweltzerstörung, gegen Atomkraft, in Kooperation mit der AG Dok e.V. (Die Auftaktveranstaltung für das spätere Dokumentarfilm- und Videofest.)
Filmreihe mit frühen Filmen von Rainer Werner Fassbinder anlässlich seines Todes am 10. Juni 1982.
Das „Vorläufige Frankfurter Fronttheater“ (Matthias Beltz, Hendrike von Sydow, Dieter Thomas) gastiert im Filmladen.
Filme von Manfred Vosz anlässlich seiner 10jährigen Lehrtätigkeit an der Kasseler Filmklasse.
In Kooperation mit der GHK-Ringvorlesung „Zur Geschichte und Aktualität des deutschen Faschismus“ laufen drei Nazi-Propagandafilme mit Vortag und anschließender Diskussion.
 
1983
Die Heinz-Erhardt-Welle hat Kassel erreicht, fegt Kassels Straßen leer, und spült dem Filmladen endlich Geld in die Kasse.
Filmpaket „Surrealistische Filme“ u.a. von Luis Bunuel, Jean Cocteau, René Clair etc.
Mit „Die Halbstarken“ von 1956 wird der 35mm-Projektor eingeweiht. Innenminister Friedrich Zimmermann bekämpft „Das Gespenst“ von Herbert Achternbusch als gotteslästerlich und sorgt damit für gute Zuschauerzahlen.
 
1984
Der Spielbetrieb wird von 5 auf 7 Tage ausgedehnt.
Die erste „Kasseler Schwule Filmwoche“ zeigt Filme von 1919 bis 1984
Robert Gernhardt, Friedrich Karl Wächter und Bernd Eilert präsentieren „Die Hau-Schau“ mit unvergesslichen Werken wie „Milchkännchen und Fischstäbchen in der Antarktis“.
Das Medienereignis 1984: „Heimat“ von Edgar Reitz. 16 Stunden Film an zwei Tagen mit selbst gemachtem Essen und Getränken.
 
1985
Hessische Filmtage mit 21 Kurz- und Langfilmen.
Kasseler Produktionen: Trickfilme der Filmklasse und „Urlaubsreif – Kassel im Film“ von Raymond Ley und Alfred Banze.
Filmreihe zu 200 Jahre Psychiatrie.
 
1986
Wiedereröffnung mit neuer Bestuhlung und verbesserter Technik.
Filmpaket „Szene Schweiz“. Drittes Treffen aller Film- und Videostudenten, Dozenten und Professoren der BRD.
Claude Lanzmanns „Shoah“ (1974-1985). Gesamtlänge über neun Stunden.
„Die falschen Fünfziger“ Jugend im Film der 50er Jahre in Kooperation mit der Stadtjugendpflege.
 
1987
Umfangreiches Sonderprogramm der Traditionsreihe „Film & Musik“. Höhepunkt ist die Aufführung des Films „The Last Command“ (1928) im Festsaal der Stadthalle mit 71 Ungarischen Symphonikern aus Budapest unter der Leitung des Berliner Musikwissenschaftlers Berndt Heller.
Ungarische und polnische Filmwoche.
Das erste Kinderfilmfest wird ausgerichtet und findet seitdem auf Grund des großen Zuspruchs zwei Mal im Jahr statt.
Werkschau mit 19 Filmen von Pier Paolo Pasolini.
 
1988
Aus finanziellen Gründen wird ein Werbeblock eingeführt.
Beginn der umfangreichen Filmreihe zum Forschungsprojekt der IAG Philosophie an der GHK „Zeit-Geist, Zeitbewusstsein und Zeiterfahrung“ Hörspiel – Klangspiel – Hörkultur. Ein Festival für Ohren der Hörspiel-Arbeitsgemeinschaft Baunatal.
Umfangreiche Filmreihe Brasilien
Neues sowjetisches Kino: „Die entfesselten Russen“ – spannendes Filmpaket mit zehn noch nie gezeigten sowjetischen Produktionen zwischen 1964 und 1986.
 
1989
Schwarzafrikanische Filmwoche
Die Moskauer Filmhochschule auf Tournee mit rund 15 Abschlussfilmen von 1960 bis 1988.
„Die französische Revolution und ihre Folgen für Deutschland“ - umfangreiche Filmreihe in Zusammenarbeit mit dem „Institut Français“ anlässlich des 200. Jahrestages der Französischen Revolution.
Erstmals im Kino: „Raumpatrouille Orion“ (1966).
„Heimat – Bilder des deutschen Films“ mit 21 Filmen von 1938 bis 1988.
 
1990
Die Reihe „Filme ohne Zuschauer“ zeigt frei produzierte Kurz- und Langfilme, die nie einen Verleih gefunden haben.
Die erste vollständige Retrospektive von Vlado Kristl. Werkschau Rolf Losansky.
„Cinématographe Lumière – die Geburt des Kinos“. Im Blauen Saal der Stadthalle werden auf dem Cinématographen No.1 aus dem Jahre 1895 die Filme projiziert, die ihre Weltpremiere am 28.12.1895 im Pariser Grand Café hatten.
„Begegnung mit der Sowjetunion – Die Ersten und die Letzten“ – Ein Programm des „Parallelen Kinos“ Moskau-Leningrad.
 
1991
Zeitgleich zum 10jährigen Jubiläum erhält der Filmladen seine Kündigung vom Vermieter, der Gartenbau-Berufsgenossenschaft. Eine Riesensolidaritätswelle startet. Zum Jubiläum veranstaltet der Filmladen ein Open Air Kino im Stadthallengarten mit u. a. Stummfilm und Livemusik. Ende des Jahres bekommt der Filmladen einen neuen Mietvertrag bis zum Ende des Jahrtausends und beginnt eine große Renovierung: neuer Fußboden, neue Stühle, neuer Theken- und Kassenbereich, Lüftungsanlage und verbesserte Technik.
Interaktives Kino - Eine neue Technik feiert im Filmladen Weltpremiere: „Suspicious Minds – Die Ordnung des Chaos“ (1991) von und mit Peter Krieg.
„Schneeweißrosenrot“ (1991) von Rainer Langhans und Christa Ritter dokumentiert das exzentrische Leben des Kasseler Zwillingspaars Gisela und Jutta Schmidt u. a. in der Kommune I.
 
1992
Der Filmladen erforscht die Kasseler Kinogeschichte und veröffentlicht zusammen mit dem Kulturamt das Buch „Kino, Film und Video. Aspekte der Kasseler Mediengeschichte“.
Sonderreihe „Das israelische Kino der achtziger Jahre“.
„Komische Filme“ – das Filmprogramm zur Caricatura im documenta-Zelt.
Anlässlich des 10. Todestags von Rainer Werner Fassbinder präsentiert der Filmladen die 1980 entstandene 14teilige Fernsehserie „Berlin-Alexanderplatz“ (Gesamtdauer ca. 16 Stunden) an einem Wochenende. In den Pausen gibt es Berliner Spezialitäten (u.a. Spreewalder Gurken).
Im Hof von Dock 4: VIDEOKUNSTFEST als Begleitprogramm zur documenta IX. Werkschau u.a. mit Tony Oursler, Bill Viola, Dara Birnbaum, Gary Hill. Eröffnung mit der feurigexperimentellen Videoaktion "dokumentales Verpuffen" von Kain Karawahn
 
1993
Sonderprogramm über Ostern: „Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend in 13 Filmen“ (1985 – 1992) von Edgar Reitz. Gesamtdauer: 25 Stunden 15 Minuten 9 Sekunden.
Das erste Open-Air-Kino des Filmladens im Hof von Dock 4 mit Live-Aktionen und Gästen.
Filmreihe zur Ausstellung im Stadtmuseum „Leben in Ruinen – Kassel 1943-1948“
Filmreihe „Herr der Bilder – Stalin und der Film, Stalin im Film“ zur Ausstellung „Agitation zum Glück“ – Sowjetische Kunst der Stalinzeit in der documenta Halle.
 
1994
Sondervorführung des umstrittenen Dok-Films „Beruf Neonazi“ (1992) von Winfried Bonengel über den Nazi Ewald Althans. Anschließende Diskussion mit Jürgen Trittin, Prof. Eike Henning, Prof. Krause-Vilmar u.a. in der Ing.-Schule.
Werkschauen mit Filmen von John Waters und Usman Saparov (Turkmenistan).
Filmreihe „Filme und Künstler des Nationalsozialismus“.
„Europe gets together to the cinema” – Woche des europäischen Films in 100 Städten.
 
1995
100 Jahre Kino 1895 – 1995. Wanderkino im Zirkuszelt u. a. mit Laterna-Magica-Schau.
„Vom ‚Grand Café’ zu Hollywoods ‚Goldenen Jahren’“ – Ein filmgeschichtliches Vortagsprojekt von Ernst Schreckenberg.
Young Connection – 1. Jugendfilmtage.
„40 Jahre danach – Was macht die documenta mit Film?“ Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem documenta-Archiv.
 
1996
Israelisch-Palästinensische Kulturtage „Give Peace a Chance“ in Kooperation mit dem gerade gegründeten Evangelischen Forum am Lutherplatz.
Georg Seeßlen zu Gast im Filmladen: Lesung, Film und Diskussion: „Unforgiven – Erbarmungslos“ (USA 1992) von Clint Eastwood.
Sondergastspiel KAFKA NACHT - Kinokonzert mit der Gruppe OBST OBSCURE in Kooperation mit den Oberhausener Kurzfilmtagen.
Kurzfilmprogramm.
Animationsfilmreihe: „Highlights des Internat. Trickfilmfestivals in Cardiff 1996“ (GB) und des Trickfilmfestivals in Annecy 1995 in Frankreich. Joachim Kreck, Programmleiter in Cardiff, stellt Auswahl vor.
 
1997
Ein erneuter Umbau ist abgeschlossen: Dolby-SR-Tonanlage und neues Kassensystem/Computerkasse an neuer Stelle im Getränke- Süßwarenbereich.
Wegen nicht verlängerter Lizenzen waren Chaplins Meisterwerke mehr als 10 Jahre nicht mehr im Kino zu sehen. Dank dem rührigen Göttinger Filmverleih „Die Lupe“ sind sie nun wieder im Verleih erhältlich. Die Filme wurden mit der authentischen Begleitmusik Chaplins unterlegt. („Goldrausch“, „Circus“, „Der große Diktator“, „The Kid“ und „Moderne Zeiten“).
Open-Air-Filmfest im documenta-Sommer. Gezeigt werden Filme, die mit dem künstlerischen Konzept der documenta X korrespondieren. Lesung und Film: Publizist und Dramaturg Uwe Nagel liest aus seinem Tarantino-Buch „Der rote Faden aus Blut“ zum Film „Reservoir Dogs“ (1991).
 
1998
Filmbegleitprogramm zur Wehrmachtausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1945“ mit Vorträgen und Filmen.
„Der Humor der Verzweiflung“ – Aki Kaurismäkis proletarische Filme.
Schwul-Lesbische Filmtage.
Im Rahmen der Veranstaltungen zu "50 Jahre Israel": Sechsstündiger Dok-Film: "Fragments Jerusalem" (Israel 1986-1997) von Ron Havilio.
 
1999
Seit dem 1. Januar 1999 ist der Filmladen Mitglied in dem Kinonetzwerk Europa Cinémas. Das Netzwerk umfasst 344 Kinos in 210 Städten und 38 Ländern. Vornehmliches Ziel ist die Stärkung des europäischen Films.
Begleitprogramm zur Ausstellung „Staatssicherheit - Garant der SED-Diktatur“ in der GHK: „Komm in den Garten“ (BRD 1991) von Jochen Wisotzki und Heinz Brinkmann mit anschl. Diskussion mit den Filmemachern.
Kurzfilmprogramm „Mondo Plympton“ im Rahmen von „Kultur im urbanen Raum“. Bill Plympton zu Gast. Er ist die Nummer 1 unter den Independent-Größen der amerikanischen Trickfilmszene.
Im Rahmen der Kasseler Musiktage unter dem Motto „Fabrik der Gefühle - Musik & Film“ findet im Filmladen eine Werkstatt „Filmmusik für Kinder“ statt.
 
2000
Filmreihe „Ver-rückte Welt" anlässlich 25 Jahre Sozialtherapie Kassel e.V. u. a. „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (D 1919) von Robert Wiene mit Live-Musik von Hartmut Schmidt.
Zum ersten Mal „Cinema Italia! Italienische Filme auf Tour in Kooperation u.a. mit dem italienischen Ministero per i Beni e le Attività Culturali. (Seitdem gibt es jedes Jahr im Oktober eine Italienische Filmwoche.)
„15 x 15 - Das europäische Filmerbe“. 15 Filme aus 15 europäischen Ländern in der Originalfassung mit englischen Untertiteln
 
2001
Bislang letzter Umbau mit stufenförmigem Podest und bequemen saphirblauen Sesseln inklusive drei „Love-Chairs“. Erfolgreiche Stuhlpatenaktion zur Finanzierung.
Anlässlich des 20jährigen Filmladen-Jubiläums startet die Reihe „Mein Lieblingsfilm“, in der prominente Kasseler Kinofans ihren Lieblingsfilm vorstellen.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Partigiani“ im Hermann-Schafft-Haus: „Rom, offene Stadt“ (1945) von Roberto Rosselini.
Cinéfête – 1. Französisches Jugenfilmfestival auf Tournée unter Schirmherrschaft der französischen Botschaft in Berlin. (Seitdem findet Cinéfête jährlich statt.)
„Trouble in Paradise“ - eine Filmreihe zum Thema Gewalt und Geschlecht. In Kooperation mit Der IAG Frauen- und Geschlechterforschung der Uni Kassel
 
2002
Werkschau R.W. Fassbinder: Unter dem Titel „Fassbinder heute“ laufen 15 Langfilme und zwei Kurzfilme mit neuen Kopien in die Kinos, die alle in den Monaten März, April und Mai im Filmladen zu sehen sind.
VHS-Veranstaltungsreihe „Hitler und der Nachkriegsfilm“: „Affäre Blum“ (DEFA 1948) von Erich Engel mit Vortrag und Diskussion.
Christopher Street Day 2002 u. a. „Tunten lügen nicht“ von Rosa von Praunheim mit anschließender Tuntenshow mit zwei Hauptdarstellerinnen des Filmes.
 
2003
„Ich hatt' einen Kameraden...“. Die Wehrmacht in bundesdeutschen Spielfilmen der fünfziger Jahre. Begleitprogramm zum Seminar der VHS: „08/15“ (BRD 1954) von Paul May.
Filmreihe „Countdown 20. Kasseler Dok-Fest“ - Sonderreihe mit originellen Dok-Filmen zur Ankündigung des Dok-Fest-Jubiläums im November 2003.
 
2004
VHS-Filmreihe „Die Mörder sind unter uns - Täter und Opfer des Nationalsozialismus in den deutschen Nachkriegsfilmen“.
Hessische Tribüne e.V. „Edelweißpiraten im Widerstand“ - Jean Jülich erzählt aus seinem Leben und Lesung aus seinem Buch „Kohldampf, Knast und Kamelle“. Einführung in das Thema: Prof. J. Flemming/Uni Kassel.
Dok-Film „Nachforschungen über die Edelweißpiraten“.
„Europäisches Jugendkino“ - Filme im Original mit deutschen Untertiteln.
 
2005
Film & Psychoanalyse: Prof. Ralf Zwiebel stellt ausgewählte Filme der Dekalog-Reihe von Krzysztof Kieslowski vor.
Filmreihe „Ungarn in Kassel“ u.a. „Kontroll“ (Ungarn 2004) von Nimrod Antal. „delicatessen“ Kino Kultur digital startet u. a. im Filmladen: In 100 Kinos in acht europäischen Ländern läuft der gleiche Dok-Film zur selben Zeit.
Arabische Filmwoche mit Filmen, Vorträgen und Diskussionen in Kooperation mit der libanesischen Filmorganisation Beirut Development Cinema.
 
Kontakt:
Filmladen Kassel e.V.
Goethestrasse 31
34119 Kassel
Telefon: +49 561 70764-0
Telefax: +49 561 7076441
E-Mail: info@filmladen(dot)de
Internet: http://www.filmladen.de
 
[letzte Aktualisierung: 29.06.2016]