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Mittwoch, 19.12.2018
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Mach was TRäume

 
Entwurf für die Freifläche an der Haltestelle Annastraße
Jeder kennt Flächen im Stadtraum, die von niemandem genutzt werden: Eine Rasenfläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite, auf der niemals Kinder spielen und sich bei schönem Wetter niemand sonnt. Aber wäre es nicht schön, draußen mit Nachbarn, Bekannten oder Freunden Federball zu spielen, sich zu sonnen, gemeinsam an einem Kunstwerk zu arbeiten oder einen kleinen Gemüsegarten zu bewirtschaften? Und genau das soll auf Mach-Was-TRäumen möglich werden.
 
Wir, eine Initiative aus dem documenta 12 Beirat, eine Projektgruppe aus dem Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung der Uni Kassel, die Mach-Was-Stiftung das Projekt plan t und das Projekt Purpur möchten in Zusammenarbeit mit dem Umwelt- und Gartenamt solche Orte schaffen. Wir wollen das Großereignis documenta nutzen, um in einer gemeinsamen Kraftanstrengung den öffentlichen Stadtraum exemplarisch an einigen Stellen mit solchen Mach-Was-TRäumen zu beleben.
 
Freifläche heute mit viel genutztem Trampelpfad
Aber dafür braucht man gut sichtbare Flächen, die bisher noch nicht genutzt werden und natürlich Menschen, die Ideen haben, sich trauen einen Anfang zu machen und die sich für „ihre“ Fläche engagieren.
 
Durch Kontakte, z.B. zu den Ortbeiräten und einigen Wohnbaugesellschaften haben wir bisher etwa ein Dutzend mögliche Flächen ausgesucht, die relativ zentral im Stadtraum liegen. Diese Flächen wollen wir auffällig einrahmen, um sie im öffentlichen Raum wahrnehmbar zu machen.
 
Ab Mai ist auch geplant, dass der umgebaute englische Doppeldeckerbus des Projekts Purpur wechselnd bei den Flächen gastiert. Dort soll dann Playback Theater stattfinden, eine Theaterform, bei der Geschichten aus dem Publikum spontan auf die Bühne gebracht werden. So soll eine vorher ungenutzte Fläche dann zum ersten Mal belebt werden.
 
Wäre es nicht schön, wenn an der Friedrich-Ebert-Straße gegenüber der Annastraße so ein Mach-Was-TRaum wäre, wo abends die Leute Boule spielen oder wenn man unweit der Haltestelle Katzensprung Volleyball spielen könnte? Oder an der Wolfhager Str. oder, oder... Ein kleines Schild würde jeweils den Hinweis geben, in welcher nahen Kneipe man beispielsweise die Federballschläger oder den Volleyball abholen könnte.
 
Der Service Civil International (SCI) wird im Zeitraum um Ostern und Anfang Juli je ein Jugendcamp in Kassel veranstalten, bei dem 12 Jugendliche aus aller Welt in Freiwilligenarbeit zum Bau der Eingrenzung und Umgestaltung solcher Flächen beitragen werden. Auch das Ausbildungsprojekt GaLaMa hat bereits seine Hilfe zugesagt.
 
Aber ob es uns wirklich gelingt, die ausgesuchten Flächen in Mach-Was-TRäume zu verwandeln, hängt letztlich davon ab, ob wir genug Helfer, ausreichend ortsansässige Sponsoren und engagierte Bürger finden, die uns mit Sach- oder Geldmitteln oder eigener Arbeit und Engagement unterstützen.
 
Wenn Sie Ideen haben oder mithelfen wollen, rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Email.
 
Tel (9-12 Uhr): 0561 / 804-2383,
 
Spenden sind herzlich willkommen auf das Sonderkonto bei der  Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel, Konto: 211 211 6, BLZ 520 503 53.
 
(Quelle: Pressemitteilung der Projektgruppe vom 02.02.2007)
 
[letzte Aktualisierung: 29.06.2016]