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Montag, 17.12.2018
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Das Quartier leuchtet

 
 
„Light Up, Light Up!“ Am 04.11.2016 veranstaltet der „Kiez“ von Kassel sein traditionelles Lichterfest im Vorderen Westen. Von 18 – 23 Uhr laden die Geschäftsleute der mittleren Friedrich-Ebert-Straße (ab Annastraße) und „rund um“ den Bebelplatz herzlich dazu ein, das besondere Flair „ihres“ Quartiers zu erleben.
Im Glanz der Lichter warten Livemusik, künstlerische Darbietungen und vielfältige Aktionen in und vor den teilnehmenden Geschäften auf die Besucher.
 
Vorweihnachtliches Schlendern im Herzen Kassels mit Angeboten fürs Auge, fürs Ohr und den Gaumen.
Wie auch in den vergangenen Jahren, werden die wunderschönen Gründerzeit- und Jugendstilgebäude stimmungsvoll durch Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Doch im Vordergrund steht das Quartier selbst: Kaum ein anderes Stadtviertel bietet in Kassel eine solche Vielfalt an Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung.
Ein Straßenprogramm mit über 20 Gruppierungen von Musikern, Unterhaltungskünstlern, eindrucksvollen Feuertänzern und Stelzenläufern begleitet die Besucher auf dem Weg durch das Quartier. Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie Kassels Westen bei Nacht.
Lebenswert und liebenswert – all das und viel mehr ist der Vordere Westen!
 
Veranstalter ist Kassel-West e.V.
 

 
 
 

 
 

Gegen Vergessen

Dietfrid Krause-Vilmar (Hg.); Kurt Finkenstein: „Ich bin zu brechen, aber nicht zu biegen“. Briefe und Gedichte aus der Haft, 84 Seiten, Broschur, 8,90 €, ISBN: 978-3-95565-160-2
Die jüdische Schülerin Frieda Gotthelft (hinten rechts) war eine der ersten Abiturientinnen in Kassel
 
 
Eine Veranstaltungsreihe von Kassel-West e.V. in Kooperation mit den Vereinen Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und Stolpersteine in Kassel e.V.

Die Vortragsreihe erinnert an die eine Zeit lang im Vorderen Westen lebenden Herbert Lewandowski und Kurt Finkenstein und ihren Schrift­stellerfreund Max Herrmann-Neiße. Es ist geplant, diesen drei Literaten im Stadtteil ein kleines Denkmal zu widmen. Selbstzeugnisse jüdischen Lebens aus dem Vorderen Westen fügen dem weitere Facetten hinzu.

Die Veranstaltungen finden jeweils mittwochs um 19.00 Uhr in der Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102 im Vorderen Westen statt, erreichbar mit den Straßen­bahn­linien 4 und 8, Haltestelle Querallee.
 
14.09.16: "Ich bin zu brechen, aber nicht zu biegen"
Prof. Dietfrid Krause-Vilmar stellt sein neues Buch zu Briefen und Gedichten Opens internal link in current windowKurt Finkensteins aus der Haft vor. In Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum.

28.09.16: "Eine unter­gegangene Welt"

Wolfgang  Matthäus beleuchtet mit Selbst­zeugnissen jüdisches Leben im Stadtteil. In Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum.

12.10.16: Auf den Spuren einer vergessenen Bohème

Max Herrmann-Neiße und seine Schriftstellerfreunde Finkenstein und Lewandowski in Kassel
Vortrag von Horst Paul Kuhley

19.10.16: Herbert Lewandowski - Lee van Dowski (1896 Cassel – 1996 Genf)

Opens internal link in current windowLewandowski als der „neue Plutarch“: seine Biographien zwischen Historik und Poetik.
Vortrag von Karl-Heinz Nickel
In Kooperation mit dem Sara Nussbaum Zentrum.
 

 
 

Neue Stolpersteine im Vorderen Westen

Arno Stern unterzeichnet eine Patenschaftsurkunde für die Albert-Schweitzer-Schule
Verlegefeier für die Familie Lieberg
 
Gunter Demnig und der Verein Opens external link in new windowStolpersteine in Kassel verlegten am 17. Mai 2016 erneut Stolpersteine in Kassel, darunter auch vor zwei Häusern im Vorderen Westen: vor der Breitscheidstraße 17 für Opens internal link in current windowFamilie Stern und vor der Lessingstraße 18 für Opens internal link in current windowFamilie Lieberg. Der 1933 mit seinen Eltern aus Kassel geflohene Arno Stern war aus diesem Anlass ebenso aus Paris nach Kassel gekommen wie Nachfahren der Familie Lieberg aus England.
Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule, die die Patenschaft über die Stolpersteine übernommen haben, umrahmten die kleinen Verlegezeremonien musikalisch, an denen zahlreiche Interessierte und auch Vertreter des Ortsbeirats teilnahmen.
 
Zu Informationen über alle Stolpersteine im Vorderen Westen gelangen Sie Opens internal link in current windowhier.

 
 

Grünstreifen auf dem Bebelplatz wiederherstellen

Vorher und ...
... bei den Asphaltierungsarbeiten.
Durchfahrt mit hoher Geschwindigkeit
 
04.10.15 - Um die Durchfahrt für Fahrzeuge auf dem Bebelplatz zu verhindern, lagen die Straßenbahngleise in der jeweiligen Einfahrt zum Bebelplatz in einem Grünstreifen, der noch durch eine rotweiße Bake gesichert war.
 
Am 26.06.2015 wurde dieser Grünstreifen am Bebelplatz asphaltiert, um den Bussen im Rahmen des Schienenersatzverkehr die Haltstellen auf dem Platz anfahren zu lassen. Der Schienenersatzverkehr war nötig, da vom 17. Juli bis 05. September 2015 die Friedrich-Ebert-Straße für den Fahrverkehr vollständig gesperrt war.
 
Seitdem es keinen Schienenersatzverkehr mehr gibt, hätte der Grünstreifen wiederhergestellt werden können. Nunmehr fahren immer wieder Autos irrtümlich über den Bebelplatz.

 
 

27. Januar 2016 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

 
Zahlreiche Unterstützer putzten an diesem Tag auch die Steine im Vorderen Westen, legten Blumen nieder, zündeten Kerzen an, kamen mit Passanten ins Gespräch und klärten über Biografien von Opfern auf.  Bei der Aktion am Stolperstein für Regina Deborah Schiff in der Parkstraße war OB Bertram Hilgen, der Pate des Steins, anwesend. Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule übernahmen offiziell die Pflegepatenschaft für eine ganze Reihe von Opens external link in new windowStolpersteinen im Vorderen Westen.
Mehr auf der Seite der Opens external link in new windowStadt Kassel.

 
 

Kindersachenflohmarkt

(Foto: SPD-Ortsverein Vorderer-Westen)

 

Größter Kinderflohmarkt Nordhessens am 27.08.2016 in der Goetheanlage Kassel

 
Kassel – Vorderer Westen: Wie in jedem Jahr veranstaltet die SPD Kassel–Vorderer Westen am letzten Samstag in den Ferien einen großen Kinderflohmarkt. In diesem Jahr findet der Kinderflohmarkt somit am 27.08.2016 von 9 Uhr bis 16 Uhr in der Goetheanlage statt.
 
Kostenlos können Stände aufgestellt werden an denen Sachen für kleine und größere Kinder angeboten werden. Zudem wird es auch wieder Programm für die Kleinen sowie Angebote für das leibliche Wohl geben.
Die Organisatoren des lokalen SPD-Ortsvereins bitten die Gäste sich an die aufgestellten Regeln zu halten. So darf die Goetheanalage nicht mit Autos befahren werden und es werden ausschließlich nicht-kommerzielle Stände zugelassen.
„Wir freuen uns über den bisher großen Anklang des Festes im Stadtteil und darüber hinaus. Mit mehreren hundert Ständen und tausenden von BesucherInnen bei schönem Wetter findet der größte Kinderflohmarkt Nordhessens im Vorderen Westen statt. Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf viele aktive Beteiligte und hoffen auf sonniges Wetter.“ erklärt der SPD-Vorsitzende im Vorderen Westen Oliver Schmolinski abschließend.
 
Kontakt: oliver.schmolinski@spd-vorderer-westen(dot)de oder Tel. 0171/6892422
 
(Quelle: Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Vorderer-Westen)

 

Ortsbeirat Vorderer Westen

Ortsbeirat Vorderer Westen
Auf der konstituierenden Sitzung des Opens internal link in current windowOrtsbeirats am 14.04.2016 würde Steffen Müller zum Ortsvorsteher und Mario Lang zum stellvertretenden Ortsvorsteher gewählt.
 
Auf der Sitzung wurde auch den ausgeschiedenen Mitgliedern Wolfgang Albus, Susanne Ludewig und Thomas Apel gedankt.
 
Wolfgang Albus war von 1998 bis 2016 im Ortsbeirat.
Wolfgang Albus war von 1998 bis 2016 im Ortsbeirat
Susanne Ludewig

 
 

Wohlstand durch Einwanderung

Bevölkerungspyramide 2015, Quelle: Statistisches Bundesamt
Pflegebedürftige 1999 - 2060, Quelle: Demografie-Portal des Bundes und der Länder
 
 
Die demografische Katastrophe erfordert dringend Einwanderung. Darauf machte Professor Dr. Hermann Heußner aufmerksam. Der an der Fachhochschule Osnabrück lehrende und in Kassel lebende Staatsrechtler sprach am 11. Februar 2016 bei einer Veranstaltung des Vereins Kassel-West e.V. im Stadtteilzentrum über „Wohlstand durch Einwanderung - Wie wir von Flüchtlingen profitieren“.
 
Heußner warnte davor, die Versorgungslücke durch den überproportional steigenden Anteil der Rentner zu unterschätzen. Jährlich seien netto über 400 000 Zuwanderer nötig, um einen Kollaps der Sozialsysteme zu verhindern. Damit diese aber nicht nur eine Belastung sondern ein tragender Teil der Gesellschaft werden, müsse in deren Integration und Bildung investiert werden.
 
Heußner verwies zum Beispiel darauf, dass viele junge Flüchtlinge eine Basisbildung mitbrächten, die aber dem Niveau in Deutschland nicht gleichwertig sei. Man müsse zum Beispiel im Durchschnitt drei Jahre Bildung nachholen. Das sei allemal günstiger als in Deutschland Kinder auszubilden. „Die Motivation unter den Zuwanderern ist in der Regel sehr hoch. Das erhöht die Chancen, dass die Integration durch Bildung gelingt.“
 
120 Besucher waren der Einladung gefolgt. In einer lebhaften Aussprache führten die Teilnehmer die Gedanken weiter, was geschehen muss, dass aus der gegenwärtigen Einwanderung ein Gewinn für die Gesellschaft wird. Unter den Besuchern waren neben Interessierten aus dem Quartier auch Flüchtlinge aus Syrien.
 
Organisiert worden war der Vortrag vom Arbeitskreis Gesundheit und Soziales im Verein Kassel-West e.V., der damit an eine andere erfolgreiche Veranstaltung im November anknüpfte (Wohnraum teilen im Quartier). Auch wenn im Vorderen Westen nur wenige Flüchtlinge lebten, sei, so die Veranstalter, die Meinungsbildung im Quartier dringend notwendig. So könne eine große Bereitschaft zur Integration von Migranten gefördert werden.
 
Weitergehende Informationen:
Opens external link in new windowVortragsfolien von Hermann Heußner
Opens external link in new windowStatistisches Bundesamt: Entwicklung der Bevölkerungspyramide bis 2060
Opens external link in new windowDemografie-Portal des Bundes und der Länder

 
 

„Flüchtlinge im Vorderen Westen – Wohnraum teilen im Quartier“

Foto: Klaus Schaake
 
Der Arbeitskreis Gesundheit und Soziales des Vereins Kassel-West e.V. diskutiert seit dem Frühjahr welche Möglichkeiten der Stadtteil bietet, Flüchtlinge in Kassel willkommen zu heißen. Eine Sammelunterkunft gibt es nicht, aber viele große Wohnungen mit oft wenig Bewohnern. Mancher fragt sich, ob er seinen Wohnraum nicht teilen kann, weiß aber nicht, wie und ob das möglich ist. Daher war es naheliegend, eine Informationsveranstaltung zu organisieren.
 
Bewohner aus dem Stadtteil, die bereits in irgendeiner Weise Erfahrungen mit dem Teilen von Wohnraum mit Flüchtlingen haben, sollten zu Wort kommen, um anderen bei der Entscheidungsfindung zu helfen. Unterstützer der Idee waren neben dem Verein Kassel-West, Hand in Hand e.V., Nachbarschaftshilfeverein der Vereinigten Wohnstätten 1889 eG, die Kirche im Hof, die Friedenskirche und der Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter fab. Außerdem trug der Ortsbeirat die Einladung mit und trug zur Finanzierung bei, die ansonsten von Kassel-West übernommen wurde. Auf der Internetseite des Stadtbüro Friedrich-Ebert-Seite findet sich folgender Bericht von Klaus Schaake:
 

 
 
[letzte Aktualisierung: 09.03.2017]