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Friedrich Ebert streikte an seiner Straße

Es war eine Erfahrung von Solidarität, die der spätere Reichspräsident Friedrich Ebert auf seiner Wanderschaft als Sattlergeselle 1890 in Kassel machte und die sein Leben prägte. Das Foto zeigt ihn als etwa 20-jährigen Wandergesellen. Walter Mühlhausen, Geschäftsführer der „Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte“ in Heidelberg und Biograf des ersten Reichspräsidenten, verdanken wir den Hinweis darauf, dass Friedrich Ebert 1890 an einem Streik von 49 Sattlergesellen beim „Fabrikanten“ Heinrich Salzmann beteiligt war: in der Hohenzollernstraße 78 (heute ist dort das Allegro), also an der Straße, die 1949 nach ihm benannt werden sollte, nachdem sie zuvor zwei Jahre lang Karl Marx als Namensgeber hatte, wovon heute nur noch der Karl-Marx-Platz als ehemaliger Hohenzollernplatz zeugt.

(Foto: Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte)

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Friedrich Ebert als etwa 20-jähriger Wandergeselle

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