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Neuer Blick auf Aschrott

Immer wieder die gleichen Bilder vom Stadtteilgründer Sigmund Aschrott: das Foto eines Gemäldes oder eine Karikatur als Geschenk zu seinem 80. Geburtstag. Und bis heute ist offenbar kein Foto des Mannes zu finden, ohne den es unseren Stadtteil in dieser Ausprägung nicht gäbe.

Nun hat eine Nachfahrin Aschrotts, die in England lebende Penelope McLaughlan, dem Stadtmuseum ein Porträtgemälde ihres Vorfahren geschenkt. Es wird in absehbarer Zeit im Foyer des Museums zu sehen sein. Künstler und Datierung sind leider unbekannt.

Dabei ist das Porträt nicht die erste Schenkung der Familie an das Stadtmuseum, deren früherer Leiter Karl-Hermann Wegner schon vor Jahrzehnten Kontakt zu ihr aufnahm und Einiges aus Aschrotts Besitz für das Museum gestiftet bekam. Darunter die sogenannte „Aschrottlade“ mit einer Darstellung des „Hohenzollernviertels“, die als Geschenk für den Kaiser anlässlich gedacht war und „25 Jahre der Entwickelung unter preußischem Zepter“ darstellen sollte. Diese damaligen Stiftungen ermöglichten es, dass in der Ausstellung „Mit 100 Sachen durch 1000 Jahre Stadtgeschichte“ (2006) das „Aschrottzimmer“ mit Einrichtungsgegenständen aus Hochheimer Weingut der Familie gezeigt werden konnte.

Porträtgemälde Aschrott

Aschrottlade

Aschrottzimmer