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Entmietung von Wohnungen - Profit durch Leerstand

Leerstand von Wohnraum finden wir in privatem Sektor und auch im Sektor der öffentlichen Hand. In besonderem Maße ist spekulativer Leerstand, auf dem Wohnungsmarkt ein ernst zu nehmendes Problem, dem entschieden entgegengewirkt werden muss.

Leerstand finden wir auch als Gemengelage in der Innenstadt, auch in Kassel. Nach einer Untersuchung der Uni Kassel stehen in Kassel schätzungsweise mehr als 2.000 bis 2.500 potenzielle Wohn- oder nutzbare Flächen leer.

Wie sich aus den Zahlen der vergangenen Jahre ersehen lässt, kommen die auf Wachstum des Wohnungsmarktes ausgerichteten Maßnahmen nicht gegen den Schwund an Sozialwohnungen und überhaupt an bezahlbaren Wohnungen an. Wir wollen uns bei der Diskussionsveranstaltung vor allem auf den Leerstand von potentiellen Wohnungen konzentrieren. Es besteht Handlungsbedarf und dies unabhängig davon, ob Kassel demnächst als „angespannter Wohnungsmarkt“ eingruppiert wird oder nicht.

Wir fragen unter anderem:

  •  Welche Beispiele für gewollten Leerstand können benannt werden?
  •  Hat die Stadt Kassel beschlossen, gegen den Leerstand von Wohnungen gezielt  vorzugehen?
  •  Gibt es in Kassel Fälle von gezielter „Entmietung“ und spekulativem Leerstand von Wohnungen?

Teilnehmende:

  •     Initiativen gegen Leerstand:Beispiele von Leerstand im öffentlichen und im privaten Sektor
  •     Prof. Dr. Gabu Heindl, Universität Kassel
  •     Harald Kühlborn, Vorsitzender Mieterbund Nordhessen
  •     Moderation: Katrin Lehmann

Diskussionsveranstaltung am 13. Oktober 2026
von 18:00 Uhr bis 20:00
Kirche im Hof, Friedrich-Ebert Str. 102